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Displaymarketing effizienter nutzen

24. Februar 2012 in Display-Advertising | 1 Kommentar

Auf den Online Marketing Rockstars 2012 in Hamburg stellte Björn Sjut (be2) einen interessanten Ansatz vor, um die Effizienz von Displaymarketing weiter auszureizen. Dieser Ansatz ist für all jene gedacht, die Googles Anzeigemöglichkeiten bereits bis aufs äußerste beansprucht haben und dennoch nicht gewillt sind, sich zurück zu lehnen.

Im ersten Schritt muss man seine eigenen Anzeigen genau analysieren. Man sollte dabei Placement-Reports auswerten und mit seinen eigenen Unternehmensdaten in Beziehung setzen. Ein Vorschlag, allen browserbasierten Angeboten zum Trotz: klassisches Pivotieren in Exel.

Hat man so herausgefunden, welche Placements das eigene Unternehmen weitergebracht haben, d.h. welche Placements die meisten Klicks erzielt haben, kann man diese Positionen genauer auswerten. Da man bereits genaue Informationen zu Preisen und Performance hat, kann man diese Daten nutzen, um mit den Affiliate-Partnern in direkte Verhandlungen zu treten. Man kann so die besten Plätze für den besten Preis erwerben. Eine klare Effizienzsteigerung.

Der Weg der direkten Verhandlungen ist jedoch nicht immer praktikabel. Gerade dann, wenn sich die besten Placements auf Seiten befinden, zu deren Betreiber sich der Kontakt schwieriger gestaltet. Hier zeigte Björn Sjut einen kreativen Ansatz, um die Display-Performance auch ohne Direktverhandlungen zu verbessern.

Kennt man die Seiten, auf denen sich die besten Placements finden, muss man nur noch herausfinden, wer diese Placements anbietet. Ein einfacher Weg führt dabei über Tools, die eigentlich eher etwas für Webentwickler sind. Debugger wie „Fiddler“ eignen sich, um herauszufinden, welcher Server die Anzeigen streut, welche sich auf den guten Plätzen finden. Aktiviert man das Tool vor dem Laden der entsprechenden Seite, sammelt es allerhand Informationen. Die Informationen, die für den Marketeer wichtig sind, sind die „302 Redirects“. Hier finden sich Informationen über Server, von denen aus der Inhalt auf die Seite eingespielt wird.

Alles was nun noch zu tun ist, ist herauszufinden, wem die einzelnen Server zugeordnet werden können. Dies lässt sich einfach über Dienste wie „Whois“ realisieren. So erfährt man schnell, welcher Affiliate Anbieter das angestrebte Placement zur Verfügung stellen kann. Wer nun dieses Placement haben möchte, muss nur noch den entsprechenden Anbieter kontaktieren.

Fazit:

Wer seine Display-Marketing Maßnamen effizienter gestalten will, kann dies erreichen, indem er gezielter die Anbieter sucht, die einem das effektivste Placement ermöglichen. Ein möglicher Weg dies zu erreichen, führt über eine Analyse der bisherigen Maßnahmen und über eine darauf basierende gezielte Auswahl der Partner. Ein einfacher und kreativer Weg, den Anbieter für das beste Placement zu finden, wurde bei den Online Marketing Rockstars 2012 von Björn Sjut aufgezeigt.

 
 

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