SEO-Content: Die 10 besten Formate

SEO-Content: Die 10 besten Formate

1258 707 Linda Meier

Um das Content-Marketing und alle Content-Strategien zum Jahreswechsel noch mal so richtig auf Vordermann zu bringen, erkl√§rt uns Fishkin, welche Formen sich f√ľr guten und wirksamen SEO-Content am besten eignen. Daf√ľr hat sich Rand Fishkin ganz sch√∂n ins Zeug gelegt. Sein Ergebnis liefert er uns wie gewohnt √ľbersichtlich und verst√§ndlich.

 

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Die 10 besten Formate im Schnelldurchlauf

Was uns Fishkin hier erz√§hlt, ist sicherlich nicht neu und gar eine √úberraschung f√ľr uns. Viele bekannte Content-Formate lassen sich in der Liste wiedererkennen. Doch einige Punkte sind auch √ľberraschend oder geben Anlass dazu, die eigenen SEO-Strategien im Bezug auf das Content Marketing nochmals zu √ľberarbeiten. Hier also Fishkins 10-Punkte-Liste f√ľr Content-Formate:

  1. Blogposts: mit regelmäßigen Updates oder Republished Postings
  2. Kurzformatige Artikel/Dauerbrenner
  3. Langformatige Artikel
  4. Fotogalerien und Bilderstrecken
  5. Detailreiche und informationsgeladene Listen
  6. Interaktive Tools und Content
  7. Differenzierte Landingpages
  8. Mehrseiter
  9. Infografiken
  10. Video (YouTube oder eingebettete Videos)

Weiter seien formale Forschungsdokumente wie beispielsweise PDFs und PPPs öfter zu finden. Diese kann Fishkin jedoch nicht empfehlen, da sie weder sonderlich nutzerfreundlich noch performant sind.

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Diese zehn Content-Formate eignen sich besonders gut f√ľr SEO-Zwecke

 

F√ľr wen wird der Content erstellt?

Die verschiedenen Formate sind nun je nach Projekt und Zielstellung einer Content-Strategie besser oder schlechter geeignet. Um herauszufinden, welches f√ľr das eigene Projekt am besten passt, m√ľssen wir Fishkin noch einen Moment lang folgen:

Die erste Frage, die Fishkin hier aufwirft, ist: Was ist die Intention des Nutzers, der nach bestimmten Inhalten sucht? Was will der eigentlich genau? Wenn es um Informationen geht, dann ist Content nat√ľrlich genau das, was gesucht wird. Soweit die grobe Antwort. Doch das Feintuning folgt sofort: Was f√ľr eine Art von Inhalt oder Information wird gesucht? Sucht der Nutzer nach einer einfachen Antwort, einem tief gehenden Vergleich, einer √úberblicksdarstellung, nach professionellen oder wissenschaftlichen Inhalten oder etwas ganz anderes.

Hier geht es wieder darum, dass man sein Publikum, seine Zielgruppe, genau kennen muss. Im Kontext des Content Marketings f√§llt dieser Verweis bei Fishkin mit ziemlicher Sicherheit immer. Klar, wie soll man auch gute Inhalte produzieren k√∂nnen, wenn man seine Zielgruppe nicht kennt und nicht wei√ü, welches die eigentliche Fragestellung ist? Autoren von Artikeln und B√ľchern in den Printmedien waren stets dazu angehalten, die potenzielle Leserschaft mit zu bedenken. Der digitale Content scheint diesen Standards langsam auf die Schliche zu kommen. Gut so. Das hei√üt also hoffentlich, wir haben bald grunds√§tzlich besseren Content. Alles andere bringt nichts!

Zur√ľck zu Fishkin. Er macht klar, dass, wenn wir genau wissen, was wir schreiben und f√ľr wen, die Auswahl des richtigen Formats f√ľr unseren Content recht einfach f√§llt. Viele der zehn vorgeschlagenen Punkte aus seiner Bestenliste fallen dann automatisch weg. Wenn wir beispielsweise einen In-Depth-Artikel √ľber die Auswirkung von Social Media auf Kinder publizieren m√∂chten, sind Fotos und visuelle Anteile wohl nicht sonderlich wichtig. Der Inhalt bestimmt das Format grundlegend mit.


Welche Art Suchergebnisse erscheinen im Vorfeld der Content-Erstellung?

Fishkin weist darauf hin, dass vor der Content-Erstellung die bereits gut rankenden Inhalte zurate gezogen werden k√∂nnen. Wenn man beispielsweise sieht, dass bei der entsprechenden Suchanfrage zum zuk√ľnftigen Content lauter Videos, Bilder und interaktive Seiten weit vorne bei Google auftauchen, dann kann dies ein klarer Hinweis darauf sein, dass sich der geplante Inhalt in dieser Form am besten pr√§sentiert.


Welche Endgeräte benutzt meine Zielgruppe und was ergibt sich daraus?

Die letzte √úberlegung kann ebenfalls die Auswahl des Formats f√ľr potenzielle Inhalte klarer werden lassen. Fishkin verweist darauf, dass die benutzten Endger√§te der Zielgruppe dar√ľber entscheiden, welche Content-Formate am besten passen. Sind die Nutzer eher auf ihrem Handy unterwegs, dann k√∂nnen k√ľrzere Antworten genau das Richtige sein. PDFs oder lange Texte sind vergebene Liebesm√ľhe und treffen den Ton der User nicht. Interessant ist auch die √úberlegung, ob der potenzielle Leser eher an neuen Inhaltsformen interessiert ist oder, ob er lieber alte und bekannte Formate bevorzugen w√ľrde.


Der richtige Content ergibt sich also aus drei √úberlegungen

Alle wichtigen Fragen zusammengefasst, die Fishkin hier stellt, ergeben ein klares Bild: Es geht ganz konkret darum, f√ľr wen wir schreiben, wie andere schreiben und wie unser Geschriebenes konsumiert wird. Dabei r√§t Fishkin zu einer Einsch√§tzung, die sich tats√§chlich aus den drei Fragen ergibt. Es sollte also beispielsweise nicht so sein, dass ein bestimmtes Format √ľbernommen wird, nur weil es bereits zu dem geplanten Themenfeld gut rankt. Die Konkurrenz kann wichtige Hinweise geben, ist aber nicht der einzige Punkt, der bedacht werden sollte. Es kann manchmal auch genau richtig sein, gegen den Strom zu schwimmen und ein Video zu posten, wenn sich alle anderen in Blogposts ergehen.
In der Transkription zum Video gibt es zu jedem der 10 Content-Formate auch noch genauere Beispiele, Beschreibungen und Links zu entsprechenden Beispielseiten.


Quellen + Links:

„The 10 Types of Content That Work Best for SEO“ (09.11.2017)¬† – aufzurufen unter: Whiteboard Friday

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