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Beiträge zum Tag »suche«

Webspam heiß gekocht

27. Januar 2011 in Allgemein | Kommentieren

Schon seit der grauen Vorzeit ist es Aufgabe der Suchmaschinen, die passendsten und besten Treffer auf die Suchanfragen zu liefern. Ein Aspekt der Algorithmen ist daher das identifizieren von Qualität, um tatsächlich den gesuchten Mehrwert an die Frau oder den Mann zu bringen. Die lukrativen Plätze an der Spitze der Suchergebnisse sind aber auch immer eine Verlockung gewesen, schnelles Geld auf einfachem Wege machen zu wollen, indem die Algorithmen überlistet werden sollen.

Es geht also um die Qualität der Suchergebnisse oder, dreht man den Spieß um, den Spam des Internets, der an die Oberfläche schwappt. Die Qualität der Treffer ist ein wichtiges Kriterium im Konkurrenzkampf der Suchmaschinen, und dieses Thema ist zuletzt in den Vordergrund gerückt.

Neuer Webspam zwischen dem 01. und 27.01.2011

(weiterlesen …)

 

AROUND(n) – Operator für Google-Suche

3. Januar 2011 in Google | Kommentieren

Suchoperatoren sind vielen Nutzern von Suchmaschinen unbekannt – dabei sorgen sie dafür, Suchvorgänge spezifischer zu gestalten und dadurch genauere Ergebnisse zu erhalten – wie z.B.  durch AROUND(n).

Was bedeutet AROUND(n)?

Der Begriff AROUND bedeutet hier so viel wie “ringsherum” oder “in der Nähe” und eignet sich bei der Suche nach mehreren Begriffen, denn mit dem AROUND-Operator legt man den Abstand zwischen den gesuchten Begriffen fest.

Dadurch reduziert man in erster Linie die Gesamtmenge der gefundenen Ergebnisse und muss oft weniger Suchen, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.

Verwendung:

Fußball AROUND(3) Berlin = Fußball [Begriff 1] [Begriff 2] [Begriff 3] Berlin

Damit der Operator wirklich greift und von Google nicht als Suchbegriff verarbeitet wird, muss dieser unbedingt groß geschrieben werden. In den Klammern dahinter legt man den entsprechenden Abstand zwischen den beiden Begriffen fest.

Findet Google im abgegrenzten Bereich keine Suchergebnisse, werden Ergebnisse ohne Einbeziehung des Operators geliefert.

Beispiel:

Suche nach “Fußball Berlin” (ohne Operatoren):

ca. 29.700.000 Ergebnisse, unspezifisch

Suche nach “Fußball AROUND(3) Berlin”

ca. 13.800.000 Ergebnisse, spezifischer

 

Google personalisiert Suchergebnisse

8. Januar 2010 in Google | Kommentieren

Ob Google nun der gefürchtete Datenkrake ist, oder einfach nur seinen Kunden das bestmögliche Suchergebnis bieten möchte, darüber kann man sich streiten. Gänzlich unstrittig ist aber, dass Google schon schon lange Klicks über die Google eigenen Services wie bspw. auf Suchergebnis-Seiten, AdWords-Anzeigen oder auch über die Nutzung der Google-Toolbar protokolliert. Eingeloggte Nutzer können im Webprotokoll beispielsweise alle Suchen der letzten 180 Tage einsehen.

Bisher bekam man nur leicht angepasste Ergebnisse zwischen eingeloggtem und ausgeloggtem Zustand von Google präsentiert. Nun will Google aber zukünftig die Klickhistorie des Nutzers verwenden, um individuelle, personalisierte Ergebnisse auszugeben, unabhängig davon, ob man einen Google-Account benutzt, oder nicht. Nur wenn sich ein Nutzer aktiv gegen (!) die Protokollierung entscheidet, erhält er die „neutralen“ Ergebnisse.

So werden zukünftig Seiten, die man schon häufig angeklickt hat oder nach Googles Meinung zum persönlichen Nutzerprofil passen, weiter oben erscheinen. Unklar ist aktuell, wie groß der Einfluss der persönlichen Ergebnisse auf das Suchergebnis tatsächlich ausfallen wird. Wenn man bspw. nach Kino sucht, ist das Ergebnis zukünftig nicht nur lokal, sondern schlägt Google einem nun auch einen bestimmten Film mit der Lieblingsschauspielerin oder Lieblingsgenre vor? Wird man zukünftig nichts, wenig oder doch weiterhin einiges Neues entdecken können?

Darüber hinaus ist natürlich auch spannend, ob und wie Datenschützer auf diese voreingestellte Protokollierung der Nutzungsdaten reagieren werden, denn auch jetzt schon lässt sich dieser Webprotokoll-Service als Überwachungsinstrument missbrauchen.

 

Microhoo – Microsoft übernimmt die Yahoo Suche

3. August 2009 in Online Marketing | Kommentieren

Nun ist es Offiziell: Microsoft übernimmt die Suchsparte von Yahoo

Kurz nach der Einführung seiner neuen Suchmaschine Bing (vorher Microsoft Live Search), macht der amerikanische Softwarekonzern Microsoft erneut im Suchmaschinenbusiness auf sich aufmerksam. Microsoft und Yahoo werden für die nächsten 10 Jahre in der Suchsparte eng zusammenarbeiten. Das bedeutet konkret: Yahoo! wird Microsoft seine Suchmaschinentechnologie überlassen und zukünftig die Suchergebnisse von Bing auf den eigenen Seiten nutzen.

Als Gegenzug für diese Freigabe übernimmt Yahoo! einen Großteil der Werbevermarktung innerhalb des Suchmaschinenzusammenschlusses. Dabei kommt dieser Deal nicht ganz so überraschend. Bereits seit über drei Jahren buhlt der Softwarekonzern um Bill Gates um den Suchmaschinenkonkurrenten. Ursprünglich hatte man vor, das Unternehmen für eine Summe von über 44 Milliarden Dollar ganz zu übernehmen, doch die Kalifornier blockten immer wieder ab. Jetzt hat man sich auf den Zusammenschluss der Suchmaschinentechnologien geeinigt. Aus Yahoo! Search wird damit Bing.

microhoo

Doch was bedeutet das für den Suchmaschinen-Anwender? Diese Frage lässt sich bislang noch nicht genauer klären. Fest steht nur, dass Microsoft einen weiteren Schritt getan hat, um dem bisher klar als Monopolist geltenden Suchgiganten Google ein Stückchen näher zu kommen. Normalerweise belebt Konkurrenz das Geschäft, doch in diesem Fall wird aus zwei Mitbewerbern nur noch einer.

Fraglich ist auch, was das für Yahoo! bedeutet. Mit der Suchmaschinentechnologie fällt der Großteil des Konzerns an einen Mitbewerber. Viele Medien sprechen dahingehend schon von einer Kapitulation Yahoos, das den harten Kampf um den Suchmaschinen-Markt damit aufgegeben hat. Kann Yahoo ohne eigene Suchmaschine weiterhin überleben oder ist der erste Schritt zur vollständigen Übernahme durch Microsoft hiermit getan? Und aus Marketing-Sicht: Wie wird sich das nun entstandene Konglomerat zukünftig präsentieren?

Es bleibt spannend für die Internetnutzer.

 

Bing vs. Google (1) – Usability, Design und Funktionalität

19. Juni 2009 in Allgemein, Google, SEO | Kommentieren

Am 3. Juni ging die neue Microsoft-Suchmaschine „bing“ an den Start und sorgte in den ersten Wochen nicht nur für reichlich Furore, sondern direkt auch für eine nicht unerhebliche Steigerung des US-Marktanteils von Microsoft auf 12,1 Prozent (12. Juni). Die Suchmaschine ist nach wie vor lediglich in der Beta-Version verfügbar, bietet derzeit aber bereits alle grundlegenden Funktionen, die der Google-verwöhnte Benutzer von einer Suchmaschine erwartet. Zeit für eine Zwischenbilanz!

Bing adaptierte das typische, minimalistische Google-Interface: ein unübersehbarer Suchschlitz, als Radio-Buttons repräsentierte Filter, die Links zur Spezialsuche als dezente horizontale Linkleiste oben links – perfekt zugeschnitten auf all diejenigen, die Googles Übersichtlichkeit und Usability gewohnt sind. Auch die Links zu „gesponserten Seiten“ werden wie die Google Adwords am rechten Rand sowie über den Ergebnissen der natürlichen Suche angezeigt. Hinzugefügt wurde eine Spalte auf der linken Seite, die verwandte Suchvorgänge aufzeigt. Bei Google findet sich diese oft praktische Funktion am Seitenende – bei bing entfällt daher das Scrollen, um per Klick die gestellte Suchanfrage zu verfeinern.
Ein weiterer, bestechender Unterschied zu Google stellt das täglich wechselnde Design in Form von hinterlegten Fotos dar, was die netten Google-Doodles in Sachen optische Ansprache um Längen schlägt.

In der Fehlertoleranz steht Bing dem Vorbild Google nach erstem Anschein auch in nichts nach: Tippfehler werden durch Nutzung eines internen Lexikons souverän erkannt, daraufhin werden die Suchergebnisse für den korrekten Suchbegriff (selbstverständlich nach Relevanz sortiert) angeboten:

bing Screenshot

Die Unterschiede zwischen Bing und Google stecken im Detail – u.a. in den Spezialsuchen, wie der Bilder- und Videosuche. Hier glänzt Bing mit ausgefeilter Technik und pfiffigen Filtermöglichkeiten: Vor allem das elegante Nachladen durch AJAX bei Bildern und das Anspielen von Videos per Mouseover wirken bestechend frisch.

Momentan tut sich fast jeden Tag etwas Neues bei bing. Microsoft gibt sich anscheinend alle Mühe, das beta-Stadium hinter sich zu lassen. Noch sind Funktionen wie Maps oder xRank (das Nachverfolgen der Beliebtheit von Personen-Suchabfragen) auf Grund fehlender Daten für den Benutzer zwar nicht zu gebrauchen, aber auch diese Funktionen wird Microsoft wohl in naher Zukunft ähnlich den Google-Funktionen ausbauen und dementsprechend anpassen. Mit geeigneten Partnern wie ciao! in der Produktsuche wird man bestimmt schnell einig werden.

Fazit: bing kann sich derzeit in Sachen Usability, Design und Funktionalität durchaus mit Google messen. Vor allem das ansprechende Design und die teilweise AJAX-basierte Umsetzung sind eine willkommene Abwechslung im Google-Alltag. Bleibt abzuwarten ob und wie Google kurzfristig auf die gelungene Konkurrenz reagiert, und ob sich bing weiter entwickeln und durchsetzen kann.

Demnächst erscheint an dieser Stelle ein Vergleich der Suchergebnisse von Google und bing – wer nicht so lange warten möchte, bilde sich sein eigenes Urteil auf hello-engines.de bzw. blindsearch.fejus.com.

 
 

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