Wie heute Morgen bereits berichtet, hat Google ein weiteres Update durchgeführt, bei dem gewisse Websites in den Rankings abgewertet wurden.
Johannes Beus von SISTRIX hat nun eine erste Tabelle im Blog veröffentlicht, bei den man vorab die offensichtlichsten Gewinner und Verlierer auf Basis vom SISTRIX Sichtbarkeitsindex sehen kann. Wie zu erwarten und wie man auch aus anderen Quellen schon erfahren hat, konnten bei dem Update besonders die Seiten mit guten Inhalten bessere Positionen erreichen. Hierzu zählen unter anderem t3n.de, nachdenkseiten.de und perlentaucher.de.
Auf der Verliererseite treffen wir auf Affiliate Seiten. Mit einer Sichtbarkeitsveränderung von -100% wird die Tabelle von onlinekredite.com und kreditvergleich.com „angeführt“. Es bleibt spannend was sich noch genau verändert hat.
In der Nacht hat Google eine bereits angekündigte SERP-Optimierung durchgeführt. In Zukunft wird dieses Update weiterhin überoptimierte Seiten erwischen, die den Nutzern wenig sinnvolle und nicht hilfreiche Inhalte liefern.
Von Matt Cutts selbst wurden im Google Webmaster Central Blog Beispiele gegeben, wie sogenannter Webspam in den Augen von Google aussieht. Betreffen wird das Update laut Cutts etwa 3% der deutschsprachigen Suchergebnisse.
Neu ist hierbei, dass nicht nur Keywordstuffing abgestraft wird, sondern auch weniger offensichtliche Spam-Texte. Als Beispiel führt Cutts einen Text über Fitness an, der einerseits wenig hilfreiche Informationen bereit hält und andererseits nach einem bestimmten Muster auf Anbieter von Krediten verlinkt. In dem Beitrag von Matt Cutts wird auch gesagt, dass es nicht ganz einfach und mit einer simplen Analysen getan ist, solche Texte zu erkennen. Durch die vielen Keywords und Keywordlinks hebt sich der Text jedoch von üblichen White Hat Inhalten ab, so dass hierdurch ein Rückschluss auf eine Black-Hat-Optimierung, die gegen die Google Richtlinien verstößt, gezogen werden kann.
Weiterhin wohlmeinend steht Google laut Cutts der White Hat Optimerung gegenüber, die auf ein besseres Web-Erlebnis abzielt und auf hilfreiche und gut vermittelte Informationen setzt. Zitat Matt Cutts: “We want people doing white hat search engine optimization (or even no search engine optimization at all) to be free to focus on creating amazing, compelling web sites.”
Es gibt immer wieder Bachelorarbeiten, die das Augenmerk einer Sparte oder manchmal einer allgemeinen Publikation erreichen. Vor allem empirische Studien sind immer wieder von Interesse, untersuchen Sie doch in einem überschaubaren und somit aktuellen Rahmen spezifische Fragestellungen. Zu diesen Arbeiten kann man die vergleichsweise frische Abschlussarbeit von Hendrik Terbeck ohne Frage zählen.
Unter dem Titel „Der Einfluss sozialer Empfehlungen auf das Selektionsverhalten in Suchmaschinen – eine Eyetracking-Studie der Google-Ergebnisseite“ legt Terbeck die Ergebnisse einer Studie mit immerhin 50 Testpersonen vor. Untersucht wurde, ob soziale Empfehlungen von Freunden das persönliche Auswahlverfahren auf Suchergebnisseiten beeinflussen. Vor allem in Hinblick auf den +1-Button von Google+ können diese Ergebnisse analysiert werden. Schließlich besteht hier momentan das beste weil direkteste Sichtbarkeitspotenzial in Hinblick auf soziale Empfehlungen.
Die Ergebnisse der Arbeit bieten zunächst wenig Überraschendes. So hat das erste organische Ergebnis bei Google den höchsten Anteil der Klicks. Die allgemeine Bekanntheit einer Marke liefert nach den Inhalten aus Titel, Beschreibung und URL den häufigsten Klickgrund.
Die tatsächliche Wichtigkeit sozialer Empfehlungen beim Auswahlprozess wurde als „mittelmäßig“ angegeben. Erst wenn ein Anspruch durch Titel und URL beim Suchenden erfüllt ist, so Terbeck, werden etwaige Empfehlungen hinzugezogen. Bei der Findung der Aufmerksamkeit waren soziale Empfehlungen so gut wie irrelevant.
Dies mag nun ernüchternd anmuten. Terbeck hält jedoch fest, dass die von ihm analysierte Situation wissenschaftlich konstruiert war. Er geht davon aus, dass Suchende unter realen Umständen eher auf Empfehlungen echter Freunde eingehen würden und diese dann auch mehr Beachtung fänden.
Die Bachelorarbeit von Hendrick Terbeck ist auf dieser Seite frei zugänglich: Eyetracking-Studie der Google-Ergebnisseite
Mit den Social Connections von Google ist es möglich, die verschiedensten Beziehungen aus Sozialen Netzwerken wie Google+ oder etwa Twitter in die Suchergebnisse persönlich einfließen zu lassen. Dies wird von Google schon aktiv umgesetzt, wenn man sich einmal die Suchergebnisse eines sozial vernetzten Users in der englischsprachigen Suche anschaut. Die Social Connections leitet Google von freiwillig eingetragenen Daten bei Google+ und Google Mail sowie anhand weiterer sozialer Netzwerke ab, die mit dem jeweiligen Nutzer in Verbindung gestellt werden können.
Das Thema personalisierte Suche wurde von uns bereits an anderen Stellen mehrmals behandelt. Man kann die Bedeutung dieser Neuerung, die Google von langer Hand geplant hat, auch nicht unterschätzen. Erfreulich ist aber, dass es die Möglichkeit geben wird, Suchergebnisse ohne persönliche Treffer zu bekommen. Dies wird mit einem einzelnen Knopfdruck erledigt.
Je mehr man also in sozialen Netzwerken von sich preis gibt, desto persönlicher kann die Suche werden. Vielleicht bietet gerade dies die Chance, noch passendere Ergebnisse noch schneller liefern zu können. Auf dieser Seite kann man Einblicken, wie gut Google bereits das individuelle soziale Netz kennt: Google Social Connections
Eine kurze Info an all die Blogger, Internetautoren und Redakteure da draußen: Die Google Authorship Infos für Deutschland sind live. Das bedeutet unter anderem, dass es sich nun erst recht lohnt, ein Google+ Profil anzulegen. Dieses sollte mit einem schönen/serösen Profilbild ausgestattet sein.
Somit dürfte auch in Deutschland in naher Zukunft die Bedeutung von Google+ steigen. Für Autoren, die im Internet publizieren ist diese Form der kostenlosen Eigenwerbung natürlich auch eine Chance.
Bei der Suche nach doppelten bzw. kopierten Inhalten sind wir auf eine spannende Beschränkung von Google gestoßen. Die Länge der Suchanfragen ist begrenzt:
Eine Suchphrase darf also offensichtlich nicht länger als 32 Wörter sein. Diese Erkenntnis ist wunderbares unnützes Wissen, das wäre doch mal eine gute Million-Euro-Frage in diversen Quizsendungen.
Google hat eine neue Rechteverwaltung für die Google Webmaster Tools erstellt und erfüllt damit wohl eins der am meisten gewünschten und benötigten Features. War es zuvor nur möglich, Benutzern den vollen Zugriff auf die Google Webmaster Tools einer Website zu erlauben, so lässt sich dieses nun trennen.
Um einen weiteren Benutzer hinzuzufügen oder die Rechte für einen vorhandenen Nutzer zu überarbeiten, klicken Sie auf der Website Übersichtsseite auf „Website verwalten“ > „Nutzer hinzufügen oder entfernen klicken“.
Beim Hinzufügen eines neuen Benutzers lässt sich die Berechtigung direkt auswählen.
Nutzer mit eingeschränkten Zugangsrechten erhalten einen dezenten Hinweis.
Am heutigen Tage treten bei Google neue Datenschutz-Regeln in Kraft. Größtes Novum: Google wird die Daten, welche die Nutzer in den diversen Diensten von der Websuche über Google+ bis hin zu YouTube hinterlassen, zusammenbringen und u.a. zur Verbesserung der Suchergebnisse nutzen.
Datenschützer sehen die Änderungen kritisch und die Kontroverse um die Ausweitung der Googel’schen Datensammelwut hat bereits im Vorfeld reichlich Wellen geschlagen. Wir sind daher ausnahmsweise dazu in der Lage, für weitere Detailinformationen zu Änderungen und Auswirkungen auf die Tagesschau verweisen zu können: Was sich für die User von Google ändert
Als finale Lösung für das Google-Datenschutzproblem empfehlen wir unseren Lesern “Google Opt Out” (Vorsicht: Humor):
Google Opt Out Feature Lets Users Protect Privacy By Moving To Remote Village

Es ist wieder so weit: Google beglückt die Welt der Suchenden mit neuen Updates. Die wichtigsten sollen im Folgenden vorgestellt werden. Zugegeben, manche davon sind recht schick.
Beginnen wir mit allgemeinen Algorithmus-Verbesserungen. Google hat erneut an seinem Algorithmus geschraubt und will künftig
Außerdem haben sie die Auswertung von Links überarbeitet und werden das Thema einer verlinkten Seite künftig auf eine etwas andere Art einschätzen als bisher. Es ist ein Jammer, dass Google gerade in diesem Zusammenhang sehr vage bleibt. Man erfährt nur, dass eine Methode, die „einige Jahre lang“ verwendet wurde, keine Anwendung mehr findet.
Doch sprechen wir von einem Lieblingsthema Googles der letzten Monate: der Personalisierung der Suchergebnisse. (weiterlesen …)
Es ist nichts Neues, dass Google zunehmend die eigenen Produkte in den Suchergebnissen platziert. Nun ist Google jedoch dazu übergegangen und hat in der Hauptnavigation den früheren Navigationspunkt zur Videosuche komplett durch das eingekaufte Videoportal YouTube ersetzt.
Erst wenn man innerhalb der Hauptnavigation auf „Mehr“ klickt, erhält man zukünftig die Möglichkeit in weiteren Videodiensten neben YouTube zu suchen.
Für normale Benutzer dürfte diese Änderung nicht allzu schlimm sein. YouTube konnte sich, unter anderem dadurch dass es ein Google Unternehmen ist, ohnehin am besten unter den Videoportalen positionieren. Durch dieses neue Vorgehen macht Google jedoch wieder mehr als deutlich, dass sie zukünftig mehr auf ihre eigenen Produkte setzen möchten.
Einen störenden Nebeneffekt hat die neue Navigationsmöglichkeit jedoch für die Nutzer: Der unbesonnene Klick auf „YouTube“ schickt die Suchenden direkt auf die Suchoberfläche von YouTube und reißt die Benutzer damit aus dem laufenden Suchprozess in der bekannten Google-Umgebung.
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