Google: Android-Apps aus den SERPs und 4 AdWords-Anzeigen oben!?

28. Januar 2016 in Google | 2 Kommentare

Google und FröscheDer Suchmaschinen-Gigant bastelt bekanntlich gern an Google Search. Diesbezüglich tauchen immer wieder „Tests“ im Netz auf, die auf mögliche Neuerungen in den Suchergebnislisten schließen lassen. Jetzt zeigen sich zwei Änderungen, die möglicherweise schon bald kommen werden: Der Download von Android-Apps aus den SERPs und 4 AdWords-Anzeigeplätze im oberen Bereich.

Lesen Sie im Blog nun mehr Details zu den aktuellen „Testballons“ von Google.

Projekt: Android-Apps direkt aus der Google Suche downloaden

Es ist keine ganz neue Idee und wurde auch in der Vergangenheit schon mal von Google angepeilt, aber nun scheint es (wieder) konkrete Versuche des Konzerns zu geben, den Download von Android-Apps direkt in die Google Suche zu integrieren.

Wie das Magazin Android Police berichtet, ist die Funktion zwar schon länger im Einsatz, wurde aber offenbar erst kürzlich breiter ausgerollt. Während unlängst auch direkt nach Apps gesucht werden kann, wird hier, wie im Beispiel gut zu sehen, der Download zudem unmittelbar in der allgemeinen Suche angeboten.

Projekt: 4 prominente AdWords-Plätze in den SERPs

Auch dieses Thema keimte hier und da immer wieder mal auf. Im Dezember berichtete seo.at bereits davon, dass (wiedermal) vier AdWords-Anzeigenplätze im oberen Bereich zu sehen waren. Es ließ sich zudem Zeitpunkt allerdings nicht reproduzieren. Nun, fast einen Monat später, konnten wir in der Agentur selbst die Änderung feststellen.

Google AdWords 4 Anzeigen-Plätze

Offenbar wird auch diese potenzielle Veränderung aktuell entweder nur getestet oder gewohnt langsam ausgerollt. Offiziell ist hierzu bislang nichts bekannt.

Google AdWords 4 Anzeigen-Plätze - trafficmaxx

Fazit: Interessante Änderungen mit Mehrwert-Charakter, oder?

Die Option „App-Download“ aus der Google Suche bringt sowohl dem Nutzer als auch Google Vorteile. Für App-Anbieter wiederum verdeutlicht die Funktion, wie wichtig eine SEO-Optimierung des App-Angebotes sein kann – oder/und wo die eigene App gegebenenfalls landen könnte.

Ein vierter Anzeigenplatz hätte aus Sicht der AdWords-Kunden wohl vornehmlich Vorteile und auch Google würde von der Stärkung der bezahlten Suchergebnisse zunächst mal finanziell profitieren.

Für herkömmliche organische Suchergebnisse stellt allerdings sowohl der zusätzliche Platzbedarf des App-Angebotes als auch der vierte AdWords-Platz ein unschönes Hindernis dar. Insbesondere bei Displays mit geringer Auflösung würden die organischen Ergebnisse bald gänzlich aus dem „Above the fold“-Bereich fallen und die Google Suche noch weiter zu einer „bezahlten Suche“ mutieren.

Des einen Freud …

Lesetipp „Apps“: Google macht Apps zum Rankingfaktor – was verbirgt sich dahinter?

Lesetipp „AdWords“: Ist das Schalten von AdWords-Anzeigen auf den eigenen Markennamen sinnvoll?

Quellen und Links:

Zum Beitrag von Android Police (Quelle Beitragsbilder „Android Apps“).

Zum Beitrag von seo.at.

Titelbild stammt von pixelia/Alexas_Fotos.

 
 

Kommentare

[…] Änderungen bei den AdWords-Anzeigen geben würde. So berichteten wir im Januar von den Tests zum 4. AdWords-Platz im oberen Bereich der Suchergebnislisten (SERPs). Nun ist klar, Nummer 4 lebt – und zwar ab […]

[…] geben – es sei denn, Google egalisiert auch hier demnächst, was einem Erdrutsch durch die SERPs gleich käme und wohl immense Verwerfungen bei den Rankings zur Folge hätte. Gruseliges […]

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