Gleiches Recht für alle – Google Japan abgestraft

12. Februar 2009 in Google | 2 Kommentare

google-algorithmusDon’t be evil!” ist seit je her das Unternehmensmotto und Leitmotiv von Google. Nun aber ist Google Japan über die eigenen Richtlinien gestolpert. Im Gegensatz zu Westeuropa, wo die Vormachtstellung Googles ja schon monopolartige Ausmaße annimmt, steht man in Japan mit deutlichem Abstand hinter Yahoo! nur an zweiter Stelle. Um das zu ändern, hat die Marketing-Abteilung von Google-Japan zum großen Gegenangriff geblasen und versucht, mit gekauften Blogbeiträgen das Image von Google aufzupolieren.

Anders als beispielsweise der Anbieter für Marketing-Blogbeiträge Trigami, der inzwischen mit nofollow-Links konform der Google Richtlinien für Webmaster arbeitet, hat der japanischen Google-Partner Cyberbuzz auf “echte”, für Suchmaschinen relevante follow-Links gesetzt. Nach Protesten musste nun auch Google-Japan zugeben, dass dies ein Verstoß gegen die eigenen Regeln war, denn jede Form bezahlter Verlinkung (paid links) gilt als Spam bzw. Manipulation des Google-Rankings.

Konsequenterweise wurde nun die japanische Seite von Google vom eigenen Quality-Team von PageRank 9 auf 5 abgestraft. Dies ist wohl sicher auch als deutliches Signal zu verstehen, dass niemand mit einer Ausnahme rechnen darf, wenn er sich außerhalb der Richtlinien bewegt.

 
 

Kommentare

jap, Respekt das Google sich dafür selber bestraft, aber gut durchgehen lassen konnte man das auch nicht

Ja Respekt, aber es gilt wie immer, gleiches Recht für alle.
Na ich denke mal, die werden schon wieder hochkommen.

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