E-Commerce: Internationale Studie liefert gute Aussichten für 2016

15. März 2016 in E-Commerce | keine Kommentare

online-shopping - e-commerceWährend einige Branchenexperten der Meinung sind, dass die fetten Jahre zweistelliger Wachstumsraten im E-Commerce vorbei sind, deuten andere Zahlen in eine ganz andere Richtung. So zum Beispiel eine die E-Commerce-Studie 2016 von RetailMeNot.

Wohin die Reise laut dieser Arbeit geht, erfahren Sie in unserem Beitrag dazu. Darin wird es unter anderem um Umsatzverteilung, Umsatzwachstum und Wachstumstreiber gehen. Schauen Sie jetzt rein, in 5 Minuten wissen Sie mehr!

Basis der „Internationalen E-Commerce Studie 2016“:

Zunächst zu den basalen Fakten. Grundlage der internationalen Studie von RetailMeNot, die im Januar durchgeführt wurde, sind Interviews mit führenden Händlern sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, zu der allein 1.000 deutsche Verbraucher zählen. Durchgeführt wurde die Studie zudem in Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien und den USA.

Der Begriff „Einzelhandel“ wird in der Arbeit gemäß der OECD-Methodologie angewendet. Zu den Ergebnissen der Studie zählen umfangreiche statistische Analysen, Auswertungen von Handelsstatistiken und -prognosen.

Einen ersten Einblick in die Ergebnisse liefert die kleine Infografik, die in Zusammenarbeit von RetailMeNot und statista entstand.

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Ein sattes Plus von 18 Prozent für die E-Commerce-Branche

62,5 Milliarden Euro sollen laut Studie in diesem Jahr in Deutschland im E-Commerce erwirtschaftet werden. Das entspräche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 52,79 Milliarden Euro immerhin mehr als 18 Prozent und würde nunmehr 13 Prozent des gesamten deutschen Einzelhandelsumsatzes ausmachen. Letzteres würde einer Steigerung von rund 1,5 Prozent gegenüber 2015 bedeuten.

Klingt soweit ganz gut. Allerdings muss auch bedacht werden, dass das Umsatzwachstum 2015 noch 23,1 Prozent betrug. Demnach wäre zumindest die Wachstumsrate dann doch weiter eingebrochen – und zwar immerhin um rund ein Fünftel. Dass dieser Umstand aber nicht zu großer Traurigkeit führen muss, deutet die nachfolgende Tabelle der Studie an.

E-Commerce Online-Umsatz 2013-2014

Zwar ging das Umsatzwachstum im E-Commerce kontinuierlich zurück – von rund 25 Prozent 2013-14 auf ca. 18 Prozent 2015-16 – aber bei aktueller Entwicklung kann auch weiterhin mit einem deutlich zweistelligen Wachstum gerechnet werden. Für 2017 werden demnach knapp 17 Prozent angenommen. Und das wäre ja zumindest eine Dämpfung des starken Rückgangs von heute.

Wachstum Online-Umsatz 2014 bis 2017

Sich übrigens ebenfalls allmählich einer Sättigung nähernd, zeigt das Wachstum beim Anteil am Gesamthandel. Nimmt der Online-Handel in diesem Jahr laut Studie rund 13,5 Prozent am gesamten Umsatz ein, werden es 2017 etwa 15,2 Prozent sein.

„Mobile First“ heißt es gerade auch im E-Commerce!

Richtig hübsche Zahlen liefert dann der Bereich M-Commerce, also der Online-Handel, der über mobile Endgeräte abgewickelt wird. Während die Umsätze bei der Nutzung des Desktop-PCs langsam wachsen und auf respektable 41,22 Milliarden Euro (66,0 Prozent) kommen, schießen die Umsätze bei Smartphone und Tablet weiterhin in die Höhe. Die mobilen Umsätze betragen 2016 demnach 21,23 Milliarden Euro (34,0 Prozent). Das wäre ein Plus von 45,2 Prozent.

Online-Umsatz durch Desktop-PC und Mobile

Allerdings zeigt sich auch hier ein signifikanter Rückgang der Wachstumsraten von 2015, die beispielsweise beim Smartphone noch bei über 108 Prozent lagen (jetzt 39,5%). Richtig spannend dürfte die Entwicklung werden, sobald hierzulande Mobile Payment etabliert ist. Das dürfte Online-Einkäufen noch mal einen enormen Vertrauensschub geben.

Anteile am Online-Umsatz durch Desktop-PC und Mobile

Mobile First“ wird immer deutlicher. 2016 soll schon jeder 3. Euro im deutschen Online-Handel auf den M-Commerce-Bereich entfallen.

Fazit: Wachstumstreiber „M-Commerce“!

Die Aussichten der E-Commerce-Branche sind gut, es geht weiterhin bergauf. Sicher, irgendwo nähert man sich langsam einem Cap an, aber insbesondere dank „M-Commerce“ stehen die Anzeichen noch sehr deutlich auf satte Umsatzsteigerungen. Die Studie ließe sich also auch wieder wunderbar als Argument für eine professionelle Anbindung des eigenen Online-Angebots an den Bereich „Mobile-Commerce“ verstehen.

Eine Website, die Mobile Friendly ist, sichere Zugriffsmöglichkeiten, auch auf „mobile“ ausgerichtetes Suchmaschinenmarketing (SEM) – auch noch so abwegige Produkte und Dienstleistungen werden künftig mobil bestellt und gekauft – Zeit sich darauf einzustellen und weiterhin am Ball zu bleiben. Der Kunde will kaufen, und zwar wann, wo, womit und auf welche Art und Weise er das für richtig hält. Geben Sie ihm alle Möglichkeiten in adäquater Form und machen auf Ihr Online-Angebot entsprechend professionell aufmerksam, streichen Sie die Gewinne ein.

Und beim Suchmaschinenmarketing können wir Ihnen gern weiterhelfen. 🙂

Quellen und Links:

Die Infografik stammt von statista.

Die vollständige Studie finden Sie bei RetailMeNot.

Das Titelbild stammt von pixabay/Alexas_Fotos.

 
 

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