Erst im Juni online gegangen, zählte Google+ im Oktober nach eigenen Angaben bereits 40 Millionen Nutzer [1]. Der mit Google+ eng verknüpfte „+1“-Button bietet Usern damit die Möglichkeit, Websites auf einer großen sozialen Plattform zu empfehlen, ähnlich den Like-Buttons von Facebook.
Da seit kurzem auch Unternehmen eine eigene Seite bei Google+ unterhalten können, wird dieses soziale Signal auch für sie von immer größerer Bedeutung. Bereits jetzt können bei Google eingeloggte User die Empfehlungen ihrer Kontakte in ihrem Google+-Konto, auf den Websites selbst sowie auf den Suchergebnisseiten sehen („Lisa Müller gibt hierfür +1“).
Seit neuestem können die Empfehlungen darüber hinaus in den AdWords-Anzeigen erscheinen – vorausgesetzt, der Werbende aktiviert eine neue AdWords-Funktion namens „soziale Erweiterungen“. Das neue Feature vereinigt alle +1en, die das Unternehmen erhalten hat, unabhängig davon, ob es auf einer Google+-Seite, der Suchergebnisseite, der Unternehmens-Website oder über eine Anzeige „geplust“ wurde. (weiterlesen …)
Google+ bietet mit den Kreisen (Circles) eine sehr effiziente Möglichkeit den Informationsstrom zu organisieren und gleichzeitig die Verbreitung zu steuern. Wenn man denn genau darauf achtet, welche Verteiler man wählt. So gibt es “Meine Kreise”, “Erweiterte Kreise”, “Öffentlich” oder wie beim Mailing Direktkontakte, die nur “Eins zu Eins” kommunizieren.
Lee Swagerty hat in einem gut verständlichen Flußdiagramm die Verteilung erklärt. Wir haben das ganze übersetzt, damit man die Verteiler-Regeln etwas besser durchschaut (Klick zum Vergrößern):
Google hat heute die Testphase für einen erlesenen Kreis von Nutzern zum neuen Social Network Google Plus gestartet. Die neue Plattform soll ein direkter Konkurrent zu Facebook werden und Google in diesem Marktsegment neue Möglichkeiten schaffen.
Auf dem ersten Blick kann man die Ähnlichkeit zu Facebook deutlich erkennen, doch zeichnet sich Google Plus durch einige Feinheiten aus. Eine wichtige Funktion stellt Google+ mit den sogenannten Circles. Diese stellen, wesentlich einfacher als bei Facebook, Gruppen dar, in denen man seine Kontakte beispielsweise in Freunde, Familie, Kollegen oder Christofs Kochkurs einteilen kann. Diese Circles kann man auch bei Posts auf seinem Stream (ähnlich wie die Pinwand bei Facebok) berücksichtigen. Möchte man ein Bild oder ein Video posten, kann man einfach den Circle auswählen, bei dem es sichtbar sein soll. Zwar gibt es diese Funktion bei Facebook auch, ist bei Google+ jedoch deutlich einfacher und übersichtlicher gelöst, da dies eine Kernfunktion darstellt und nicht auf die bestehende Plattform aufgesetzt worden ist.
Auch die Möglichkeit seine Nachrichten im Stream optisch hervorzuheben stellt eine kleine aber feine Neuerung dar. So kann man beispielsweise einen Textausschnitt in fett, kursiv oder auch durchgestrichen veröffentlichen.
Des Weiteren ermöglicht die Chat-Funktion ein Gespräch mit mehr als zwei Teilnehmern und auch Video-Chats sind hier möglich. Von Facebook bekannte Features wie Apps oder Schnittstellen, die eine Bedienung über spezialisierte Clients erlauben, lässt Google+ bislang noch vermissen. Dies wird wohl erst ein Thema werden, sobald die Social Community die Testphase verlässt. Ob Google mit diesem sozialen Netzwerk Facebook vom Thron stoßen kann bleibt abzuwarten.
Wer sich selbst überzeugen will, kann einfach hier im Blog einen Kommentar hinterlassen. Die ersten 20 Kommentatoren bekommen eine Einladung von uns um an der Testphase teilzunehmen.
Mit einer weiteren Neuerung schreitet die Entwicklung von Google Maps bzw. Places voran. In der aktuellen Sidebar des Kartendienstes steht dem Namen und der Adresse des Eintrags nun auch ein kleines Vorschaubild zur Seite. Verwendung findet hier immer das erste Bild der Google Places Seite.
Die Größe drängt einem die Platzierung des Firmenlogos nahezu auf:
Dabei sollte das richtige Format gewählt werden, denn sonst wird es leicht unschön:
Auf jeden Fall ein weiterer Grund die eigene Google Maps und Places Seite zu beanspruchen:
Denn durch die Aggregation von Daten aus unterschiedlichen Bewertungsplattformen wird user-generated Content schnell zum ungewollten ersten Eindruck des eigenen Unternehmens. Eine Situation, welcher sich scheinbar auch große Franchiseunternehmen nicht bewusst sind:
Monitoring Tool für Social Media: Der brandrecorder von construktiv
Mit dem Brandrecorder lässt sich leicht ermitteln, welche Marke die größte Reichweite im Social Web hab oder wie erfolgreich Ihre Aktivitäten in Social Networks sind.
Aufgrund der steigenden Beliebtheit der Social Networks sind die Social Media Kanäle in der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken.
Warum aber nun Social Media Monitoring?
Ein umfassendes Online-Reputationsmanagement wird erst durch die Messung und Beobachtung ermöglicht. Viele Nutzer sprechen im Social Web über Marken, Produkte und Dienstleistungen oder bewerten und empfehlen sie sogar. Die klassischen Instrumente zur Messung der Marketing-Performance können diese Aktivitäten im Social Web jedoch nicht abbilden. Deshalb wurde von construktiv ein neues Werkzeug für ein effektives Social Media Monitoring entwickelt, welches unter www.brandrecorder.de zu finden ist.
Der brandrecorder beobachtet und analysiert die Reichweite von bisher mehr als 1.000 Marken in den Social Networks Facebook und Twitter. Die Werte aus dem Social Web werden so für quantitative und qualitative Analysen aufbereitet und können daher mit den Werten aus dem klassischen Marketing verglichen werden.
Intuitiv und übersichtlich
Der brandrecorder von construktiv erzielt schnelle und wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen und Marken. Sein klares Design sorgt für eine einfache Bedienung – die Daten werden schnell und übersichtlich dargestellt. Neben der Überwachung der eigenen Marke können über 1.000 weitere Unternehmen beobachtet werden, Benchmarks und Best Practices können damit schnell und effektiv abgeleitet werden.
Weitere Informationen und die Anmeldung zur kostenlosen Beta stehen auf www.brandrecorder.de bereit.
Am 21.3.2006 um 12:50 wurde der erste Tweet versendet. Jack Dorsey – Mitbegründer von Twitter – entschied sich für ein schlichtes “just setting up my twttr” (Richte gerade Twitter ein).
Mit diesen 25 Zeichen begann eine Erfolgsgeschichte, die vermutlich nicht mal die Macher des Microblogging-Dienstes erwartet hatten, auch wenn Dorsey, Biz Stone und Evan Williams in einem Interview zugaben: “Bei all dem Spaß, den wir hatten, war im Hinterkopf doch immer die Vorstellung, dass sich daraus etwas Wichtiges entwickeln könnte“.
Mittlerweile hat es Twitter geschafft: Nicht weniger als 1.000.000.000 Tweets werden Woche für Woche verschickt, dabei handelt sich um so ziemlich jede Nische des gesellschaftlichen Lebens vom Belanglosen bis zur politischen Revolution. Und auch das Unternehmen Twitter ist stetig größer geworden, immerhin arbeiten mittlerweile mehr als 400 Personen direkt für Twitter, von den unzähligen freiwilligen Mithelfern der Community ganz zu schweigen.
Anders als Unternehmen wie Google und Facebook, die in Ihren Diensten ein konkretes Refinanzierungskonzept umsetzen, hat Twitter aber noch keine Milliarden US-Dollar erwirtschaften können. Bisher lehnte es Twitter ab, den Dienst vorrangig über Werbung zu refinanzieren. Wie dem auch sei…
Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!
Seit der Einführung der Google Suche im Jahr 1998 wurden von Google kontinuierlich weitere Dienste eingeführt. Einige hatten nur eine kurze Lebensdauer, verschwanden geräuschlos oder konnten sich beim Nutzer schlicht nicht etablieren. Andere Angebote wiederrum fristen ein Dasein jenseits jeglicher Popularität, doch dazu mehr im späteren Verlauf dieser Serie. Aus der inzwischen schwerlich überschaubaren Anzahl unterschiedlicher Produkte, haben wir einige ausgewählt, um sie hier in kurzer Form zu umreißen.
Beginnen möchte ich mit, einem der ersten durch eine breite Nutzerschaft angenommenen Dienste, dem Service von Google Maps. Im Jahr 2005 gestartet, konnte Google mit seinem Geodatendienst einen kontinuierlichen Besucherzuwachs verzeichnen und bot bereits ab 2006 hochauflösende Karten für einen großen Teil Deutschlands an. Neben dem Routenplaner, der vor kurzem um einen Kraftstoffrechner ergänzt wurde, bietet Google Maps vor allem die sehr nützliche API Schnittstelle zur Einbindung der Karten in eigene Webprojekte.
Die Darstellung von Google Maps auf Mobiltelefonen, seit 2007 unterstützt, erfordert die Installation einer gerätespezifischen Softwareversion. Eine Lokalisierung des eigenen Standorts ist per GPS, WPS und GSM möglich. Location-Based-Services wie bspw. Google HotPot oder Google Latitude können so genutzt werden. Anzumerken ist, dass die Positionsbestimmung durch die GSM-Ortung sehr ungenau und für Location-Based-Services denkbar ungeeignet bleibt.
Ehemals als Branchencenter bekannt, hat Google seit 2009 sein lokales Suchangebot unter dem neuen Namen Google Places etabliert. Auf Google Maps aufbauend, werden in Places durch Google aggregierte Informationen zu ortsansässigen Unternehmen, Einrichtungen und bekannten Plätzen in der dem Benutzer vertrauten GoogleMaps Ansicht publiziert. Inzwischen ist die Online-Suche übrigens die beliebteste Technik bei der Suche nach lokalen Unternehmen!
Wer sich als Eigner einer Adresse authentifiziert, hat hier die Möglichkeit in einem detaillierten Profil die eigene Institution, Einrichtung oder Unternehmen, seine Angebote und seine Leistungen darzustellen. Die Feststellung der Rechte an einem Eintrag kann durch die Übermittlung einer PIN per Telefonanruf, per SMS oder analog per Postkarte erfolgen. Wertvoller, zusätzlicher Traffic kann so für die digitale Adresse im Web, wie auch für die Adresse vor Ort erzeugt werden. Auch in Anbetracht der durch Google HotPot geschaffenen Basis für Bewertungen, kann es nie Schaden die eigene Reputation im Netz zu beobachten. Eine Prüfung ob für die eigene Adresse bereits ein Eintrag vorliegt, ist somit dringend geboten.
Die beliebte Blog-Software WordPress ist am heutigen Tag in der Version 3.1 erschienen. Dabei fällt unter dem Gesichtspunkt der Suchmaschinenoptimierung ein neues Feature besonders auf:
Beim editieren/erstellen von Beiträgen wurde der Dialog der “internen Verlinkung” eingefügt. Musste man bisher aufwendig den Beitrag im Frontend heraussuchen und den Link kopieren – nun kann man nach dem gewünschten Artikel komfortabel im Backend suchen.
Des Weiteren können nun Beiträge vor Veröffentlichung einem Post Formats zugewiesen werden. Erstmal können so Beiträge beispielsweise als Bildergalerie, Video oder kurzer Kommentar deklariert werden. Voraussetzung ist eine Unterstützung seitens des Templates.
Weitere Informationen gibt es unter blog.wordpress-deutschland.org
Social Media boomt und ist schon längst zu einem wichtigen Traffic-Lieferanten für viele Website-Betreiber geworden. Im Blog von SEOmoz wurde eine intelligente und einfache Methode vorgestellt, wie man den über Social Media-Quellen generierten Traffic in Google Analytics beobachten kann.

Hierzu wird bei Google Analytics einfach ein erweitertes Segment erstellt. Eine allgemeine Erläuterung wie man erweiterte Segmente einrichtet und verwendet gibt es in der Analytics-Hilfe. In diesem Blogbeitrag soll speziell auf die Einrichtung eines erweiterten Segments zum Tracken des Social Media Traffics eingegangen werden.
Einigermaßen sicherheitsbewusste Internetnutzer und Diensteanbieter wissen schon lange, dass Login-Daten vor Zugriffen durch Dritte geschützt werden müssen.
Viele Portale nutzen daher beim Login-Prozess eine gesicherte Verbindung, bei der die Kommunikation vom Server bis zum Browser verschlüsselt wird:

Hat der Benutzer sich korrekt ausgewiesen, erhält sein Browser i.d.R. über die gesicherte Verbindung einen Cookie (sozusagen eine gültige Eintrittskarte zur Website). Danach kann die Seite über eine normale, unverschlüsselte Verbindung weitergenutzt werden, da Username und Passwort nicht mehr übertragen werden müssen:

Alles gut? Leider nein, denn diese weit verbreitete Praxis lässt eines außer Acht: So lange die aktive Sitzung besteht, “zeigt” der Browser bei jedem Seitenaufruf dem Server die Cookie-Daten. Bei unverschlüsseltem Datenverkehr ist es einem Bösewicht ein leichtes, diese Cookie-Informationen abzufangen. So lange die Besuchersitzung nicht beendet wurde, kann der Cookie – wie eine gültige Eintrittskarte – dazu verwendet werden, um unter dem Namen eines anderen Benutzers Schindluder zu treiben. (weiterlesen …)
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