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Blog-Archiv

Gwigle statt Google

26. Februar 2008 in Google, Kurioses | Kommentieren

GwigleGwigle ist nicht der neuste Google-Konkurrent, sondern stattdessen ein kleiner – aber feiner Zeitvertreib. Beim Gwiglen wird Google auf den Kopf gestellt und man versucht anhand der Suchergebnisse den gegoogleten Begriff zu erraten.

Das Ganze kann man im Kollegenkreis über Screenshots realisieren, oder aber direkt auf der Homepage des Gwigle-Games.

Wo die ersten beiden Runden noch recht einfach sind (Google, Mission Impossible), wird es in der Dritten (Level 1.2) schon haariger, denn hier muss man ein ausschliessendes Keyword finden.

Dazu kann man sich vom System kleine Tipps abholen, wie:

If your keyword is ambiguous, you can filter out irrelavant search results by putting a minus sign (“-”) in front of the words you want to avoid.

For example, type word -microsoft to find websites about dictionaries and word games, but not Microsoft Word. (Be sure to put a space before the minus sign.)

So lernt man also nebenbei auch noch was. Wer man selbst nachgooglen möchte, muss man natürlich die us-amerikanische Suchmaske (http://www.google.de/search?hl=en) benutzen.

 

Outdoor-Tetris

7. Dezember 2007 in Allgemein, Kurioses | Kommentieren

Studenten in Tampere/Finnland wollen auf ihre technische Universität aufmerksam machen und setzen in einem Projekt Spiele wie Tetris um, welche einfach via Handy gesteuert werden können und, das ist der Clou, auf den Fenstern eines Wohnblocks dargestellt werden:

Schöne virale Aktion!

Weitere interessante Aktionen finden sich auf der Website von Blinkenlights.

 

Neue Klage gegen Google

24. September 2007 in Google, Kurioses | Kommentieren

Google sieht sich, wieder einmal, mit einer skurilen Klage konfrontiert.

Kurz nach der letzten größeren Klage gegen Google durch American Airlines sieht nun ein kreativer Amerikaner seine Persönlichkeitsrechte und insbesondere seine eigene Sicherheit durch die amerikanische Suchmaschine extrem gefährdet. Denn Google hat seine Sozialversicherungsnummer auf sträfliche Art und Weise im Internet bekannt gemacht – und zwar durch die Verwendung selbiger im weltweit bekannten Google Logo.

Google Logo andersrum

Laut Klage ist die persönliche Ziffernfolge hier klar erkennbar und rechtfertigt daher ein umfassendes Schutzsystem vor terroristischen Angriffen sowie eine Entschädigung von nicht weniger als 5 Milliarden Dollar.

Auch die Philadelphia 76ers sollen eine Rolle bei der Veröffentlichung der Nummer spielen.

Eric Goldman, Jura-Professor an der Clara University und Autor des tech law blogger, rechnet dem Kläger allerdings recht geringe Chancen bei dem Fall ein.
Man muss hier aber bedenken, das gerade im Zusammenhang mit Terrorismus schon andere absurde Klagen in den USA erfolgreich waren :-)

 

Polnisches Google-Bombing

12. September 2007 in Google, Kurioses, SEO | Kommentieren

“Google Blogoscoped”, ein Blog über Google, hat eine Übersetzung eines Artikels aus der polnischen “Gazeta Wyborcza” veröffentlicht. In diesem wird über einen 23-jährigen Mitbürger berichtet, der über eine eigens kreierte Spam-Software die Website des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński mit dem Begriff “kutas” (polnischer Begriff für das männliche Geschlechtsteil) in Google auf Platz 1 positionierte und daraufhin von der polnischen Polizei, vermutlich wegen Beleidigung, verhaftet wurde.

Google selbst hat vor etwa einem halben Jahr einige bekannte Google-Bomben wie “Miserable Failure” (1. Platz: George Bush’s Biographie) oder “Kohlkopf” (1. Platz: Bio von Angela Merkel) entschärft. Politisch unkritischere Bombings wie “hier klicken” (1.Platz: Adobe Reader) sind weiterhin aufzufinden. Wahrscheinlich war der polnische Begriff nicht in der Googelschen Blacklist enthalten. ;-)

 

Nur Kurios? Google nicht jugendfrei!

11. Juli 2007 in Google, Kurioses | Kommentieren

Ein Blick in die Nutzungsbedingungen der Google-Services hält eine große Überraschung bereit. Denn da steht zu lesen:

Google Servicebedingungen

1.1 Ihre Nutzung der Produkte, der Software, der Dienstleistungen und der Webseiten von Google (hier zusammenfassend als „Services“ bezeichnet, ausgenommen solcher Services, die Google Ihnen gegenüber aufgrund eines gesonderten schriftlichen Vertrages erbringt)[...]
[...]

2.3 Sie dürfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie (a) nicht volljährig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschließen können [...]

Das ist jetzt bitter für Tausende von jugendlichen Nutzern der Google-Suche, IGoogle oder der Google-Toolbar…

Natürlich geht es Google nicht darum Jugendliche von der Benutzung der weltweit größten Suchmaschine auszuschliessen. Ein möglicher Grund für diesen Paragraphen liegt wohl auch nicht nur in der Absicherung gegenüber der klagewilligen US-Elternschaft, sondern es handelt sich um einen Hinweis auf Zukunftspläne der Datensammler aus Mountain View.

Der Financial Times gegenüber äußerte sich Google-CEO Eric Schmidt wie folgt:

Google-CEO Eric Schmidt“We are very early in the total information we have within Google. [..] The goal is to enable Google users to be able to ask the question such as ‘What shall I do tomorrow?’ and ‘What job shall I take?

“Wir sind am Anfang im Bezug auf die Gesamtmenge der Informationen, die Google hat. [...] Das Ziel ist, Google-Usern die Antwort zu geben auf Fragen wie ‘Was soll ich morgen unternehmen?’ oder ‘Welchen Job soll ich wählen?’ “

 

96% aller Wikipedia-Beiträge in den Top10

27. Juni 2007 in Google, Kurioses | Kommentieren

Russ Jones vom GoogleCache-Blog hat mal die große Probe aufs Exempel gemacht. Er hat 600 zufällig ausgewählte Artikel aus der Wikipedia bei Google gesucht. Nicht gänzlich überraschend hat die Suchmaschine ein weiteres Mal Ihre Vorliebe für user-generierte Inhalte bewiesen: 580 von 600 Begriffen waren auf der ersten Suchergebnis-Seite zu finden, das sind immerhin traumhafte 96,66%.

Schauen wir doch mal auf Google.de:

Suchbegriff Ergebnisse Top10 Platzierung
William Shakespeare 3,700,000 1
Porsche 989 286.000 2
SEO 153.000.000 1
Finanzen 63.000.000 -
CRM 98.600.000 2+3
Doom 43.000.000 1
Sony 409.000.000 5
Mister Wong 4.360.000 2
Bremen 71.500.000 3
Hedge-Fonds 2.150.000 1

Immerhin: Bei unserem kurzen Test haben wir doch 90% erreicht, stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass nur die höchste Platzierung genannt wurde. Der Suchbegriff “Porsche 989” brachte immerhin fünf Wikipedia-Einträge in den Top10 (International, Türkei, Schweden, Deutschland, Portugal).

Da darf man durchaus einmal überlegen, ob es sich lohnt, eigene Produkte oder das eigene Unternehmen in die Wikipedia einzupflegen. Gegebenenfalls kann man dort ja auch gleich einen (nofollow) Link platzieren.

Nur immer ehrlich bleiben – extreme Lobhudelei wird selten gerne gesehen. Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, ob Ihr Artikel noch in einer für Sie vorteilhaften Form existiert, denn als offenes System, kann auch jeder andere User “Verbesserungen” vornehmen. Dies sollte Sie aber auf keinen Fall davon abhalten, aktiv in Web 2.0-Portalen, wie der Wikipedia, mitzuarbeiten.

 
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