“Breakfast” ist eine Firma, in der Spaß an der Technik offenbar groß geschrieben wird. Letzte Errungenschaft ist der “Verbalizer“, der sich auf beeindruckende Art mit der sprachgesteuerten “Google Voice Search” kombinieren lässt:
Anleitungen zum Nach- und Selberbau finden sich auf der Website.
Wie die Internet-Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business gestern berichtete, hat trafficmaxx im Ranking der Websites von SEO- und SEM-Agenturen den ersten Platz belegt.
trafficmaxx konnte sich u.a. mit dem höchsten PageRank (7) bei Google und den meisten Backlinks bei Yahoo im Seitwert-Ranking auszeichnen. Bei den von Seitwert gerankten Unternehmenswebseiten handelt es sich um 47 SEO- und SEM-Agenturen, die auf dem Poster Search Marketing II/2010 der INTERNET WORLD Business erschienen waren.
In das Seitwert-Ranking fließen verschiedene Faktoren ein. Zum einen, wie schon erwähnt, die Gewichtung bei Google und Yahoo. Weitere Faktoren sind auch die über Alexa ermittelten Zugriffszahlen und die Anzahl der Bookmarks in Social Bookmarking-Portalen wie del.icio.us, Mister Wong und Linkarena. Aber auch technische Details der Webseiten werden analysiert und bewertet.
Zur Leistungsbewertung der Suchmaschinenoptimierung das Seitwert-Ranking heranzuziehen ist recht ungewöhnlich (und auch nicht die eigentliche Intention der Analyse) – dennoch freuen wir uns über den schönen ersten Platz.
Am 28.04.2010 fand das Google Agency Summit 2010 statt. Google hat in diesem Rahmen die führenden deutschen SEA-Agenturen zu einem interessanten Tag nach Düsseldorf eingeladen, an dem neue Trends und Entwicklungen vorgestellt und unter den anwesenden Agenturvertretern diskutiert wurden. Auch trafficmaxx war hier natürlich mit von der Partie.

Prof. Mario Fischer führt durch die Podiumsdiskussion zum Thema Website-Usabilty und Performance-Marketing.
Google-Größen wie Lino Cattaruzzi (Country Manager DACH) und Thomas de Buhr (Head of Media Solutions) haben den Programmtag eingeleitet und es folgten interessante Podiumsdiskussionen, an denen sich bekannte Köpfe aus der Suchmaschinen- und Online Marketing-Branche beteiligten, wie beispielsweise Thomas Peters, Mario Fischer oder Sebastian Reischl.

Google hat offenbar keine Kosten und Mühen gescheut und sogar die rund 50.000 Sitzplätze der Düsseldorfer Esprit-Arena, in deren Tagungsräumen das Google Agency Summit stattfand, präsentierten sich in den leuchten Google-Farben.
Neben den unterschiedlichen Erkenntnissen und Inspirationen rund um Google AdWords & Co. zeigte sich der Tag für trafficmaxx aber in ganz anderer Hinsicht besonders ergiebig, denn unbemerkt gelang es, den wohl bestgehüteten Schatz unserer Zeit zu entführen: den über 60 Seiten starken Google Algorithmus!

Da ist er: der Google Algorithmus
Die Freude ist aber derzeit noch gedämpft, denn wie sich herausgestellt hat, hat Google sein magisches Ranking-Rezept gut verschlüsselt und auf den ersten Blick erscheint dem Betrachter raffinierterweise nur weiße Schrift auf weißem Grund.

Weiße Schrift auf weißem Grund: so präsentiert sich der Google Algorithmus dem menschlien Auge zunächst - aber an der Entschlüsselung wird bereits fieberhaft gearbeitet.
Die trafficmaxx-Experten sind daher noch mit der Entschlüsselung des Geheimnisses beschäftigt und werden an dieser Stelle wieder berichten, sobald der Algorithmus enthüllt werden konnte.
Im eigenen Shop möchte man den Kunden in der Regel auch auf andere tolle Artikel hinweisen und zum Kauf animieren. Hinweise wie: “Kunden die diesen Artikel gekauft haben, haben …” findet man heutzutage in sehr vielen Shops. Die Verführung als Kunde ist meist groß und man fängt oft an für Stunden zu stöbern, obwohl man den eigentlich gewünschten Artikel schon längst gefunden hat. Auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung macht diese Funktion durchaus Sinn, da über diese Elemente die interne Verlinkung zu anderen Produkten verbessert wird.
Nun haben wir eine ähnliche Funktion in einem Shop für Luxus-Artikel entdeckt:
Kunden, die diesen Artikel nicht gekauft haben, haben auch folgenden Artikel nicht gekauft: Kartenspiel “Kriege”.
Ein sehr einladener Text, wie wir finden, da mag man doch gerne klicken. Vielleicht entdecken Sie so ein Schnäppchen, dass andere Besucher bisher ignoriert übersehen haben.
“Don’t be evil!” ist seit je her das Unternehmensmotto und Leitmotiv von Google. Nun aber ist Google Japan über die eigenen Richtlinien gestolpert. Im Gegensatz zu Westeuropa, wo die Vormachtstellung Googles ja schon monopolartige Ausmaße annimmt, steht man in Japan mit deutlichem Abstand hinter Yahoo! nur an zweiter Stelle. Um das zu ändern, hat die Marketing-Abteilung von Google-Japan zum großen Gegenangriff geblasen und versucht, mit gekauften Blogbeiträgen das Image von Google aufzupolieren.
Anders als beispielsweise der Anbieter für Marketing-Blogbeiträge Trigami, der inzwischen mit nofollow-Links konform der Google Richtlinien für Webmaster arbeitet, hat der japanischen Google-Partner Cyberbuzz auf “echte”, für Suchmaschinen relevante follow-Links gesetzt. Nach Protesten musste nun auch Google-Japan zugeben, dass dies ein Verstoß gegen die eigenen Regeln war, denn jede Form bezahlter Verlinkung (paid links) gilt als Spam bzw. Manipulation des Google-Rankings.
Konsequenterweise wurde nun die japanische Seite von Google vom eigenen Quality-Team von PageRank 9 auf 5 abgestraft. Dies ist wohl sicher auch als deutliches Signal zu verstehen, dass niemand mit einer Ausnahme rechnen darf, wenn er sich außerhalb der Richtlinien bewegt.
Generell ist das Google Adwords Keywordtool ein sehr gutes Instrument, um die Keywordrecherche für die Schaltung von Adwords-Anzeigen zu vereinfachen. Doch ab und zu ist dieses Tool auch mal für einen kleinen Schmunzler gut. So wie heute:

Bei der Erstellung einer Adwords-Kampagne für einen unserer Kunden sollten Kinder- und Jugendbetten beworben werden. Nach einer kleinen Recherche einiger passender Begriffe und Phrasen wies Adwords dann auf ein paar Keywords hin, die vielleicht auch noch in Betracht gezogen werden sollten – nur diesmal in einem ganz anderen Themenfeld (siehe Bild).
Ob die Kinderbetten nun wirklich das versprechen, was Adwords vorschlägt ist fraglich. Doch hier zeigt sich wieder einmal, dass die Keywordsuche trotz aller Tools noch immer Aufgabe eines guten Keywordmanagers ist
Anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums hat Google tief im eigenen Datenbestand gekramt und seinen ältesten, noch vorhandenen Webindex aus dem Jahr 2001 online zur Verfügung gestellt. Laut Google waren zu diesem Zeitpunkt bereits gut 1,3 Milliarden Webseiten indexiert.
Suchanfragen wie “Blog” oder “Viagra” verdeutlichen die rasante Entwicklung des Internets während der vergangenen sieben Jahre. Während “Blog” 2001 noch mit 76.400 Ergebnissen eine absolute Neuigkeit darstelle gibt der Google Index von heute fast 3 Milliarden Ergebnisse zu diesem Thema, mehr als das Doppelte des gesamten Index von 2001.
Auch die Suche nach Viagra zeigt, wie rasant das Internet in allen Gebieten wächst. 2001 waren es immerhin schon 575.000 Ergebnisse, was gegenüber den heute gezählten knapp 60 Millionen jedoch relativ erscheint.
Google bietet mit seinem ältesten Index einen interessanten Einblick in das Internet zu Beginn dieses Jahrtausends und mit ein wenig Fantasie lassen sich viele interessante und amüsante Entdeckungen machen. Der Begriff “SEO” zum Beispiel stand damals offensichtlich für alles Mögliche (spanische Vogelkunde oder universitäre Registrierungsstellen), nicht jedoch für die Suchmaschinenoptimierung.
Anlässlich der OMD wurde vom Onlinemagazin Macnotes der Befreiphone-SEO-Wettbewerb ausgeschrieben. Ziel ist es, am 17.09.2008 um 22 Uhr mit dem Begriff „Befreiphone“ bei Google auf Platz 1 zu landen. Der Sieger erhält ein vertragsfreies (!) iPhone von Apple im Wert von 1049 Euro.
Der Begriff Befreiphone ist eine Wortschöpfung aus „iPhone“ und „befreien“. Bisher gibt es das beliebte iPhone in Deutschland nur im Zusammenhang mit einem (teuren) Vertrag bei t-online mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Macnotes möchte das iPhone nun sozusagen aus seinen Fängen „befreien“ und verlost das Befreiphone im Wettbewerb.
Viele Suchmaschinenoptimierer sind also doppelt angespornt. Zum einen lockt der attraktive Preis, zum anderen kann man sich mit den anderen messen. Wer ist denn nun der beste Suchmaschinenoptimierer? Aktuell (10.09.2009, 9:36 Uhr) ist supertopic.de auf Platz 1 zum Suchbegriff „Befreiphone“. Wie ist ihre Strategie? Sie versuchen, möglichst viele Backlinks von anderen Usern zu erhalten:
„…Hier der Deal: wir versuchen gemeinsam, dieses Thema auf den ersten Platz bei Google zu bringen. Sollte das gelingen und Supertopic das iPhone gewinnen, verlosen wir es unter allen Personen, die sich in diesem Thema bis zum 17.09. (22:00 Uhr) zu Wort gemeldet haben!
Wie könnt ihr helfen? Ganz einfach: verlinkt dieses Thema in eurem Blog (oder sonstwo)…“
Derzeit funktioniert diese Strategie sehr gut und bestätigt, dass die Zahl der Backlinks ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Aber wer kommt vielleicht auf eine bessere Idee? Wir dürfen gespannt sein!
Wer mitmachen möchte: Hier geht es zum Befreiphone-Wettbewerb.
Update:
Wie es aussieht, liegen wir mit unserem Beitrag zum Befreiphone Wettbewerb auch selbst ganz gut im Rennen. Daher an dieser Stelle nur der Hinweis, dass trafficmaxx im Falle eines Sieges den Hauptpreis selbstverständlich für einen guten Zweck versteigern würde und es zu einer Auktion mit dem dann vermutlich legendären Befreiphone käme.
Update 2:
Ab sofort und bis zum 23.10.2008 (14:00 Uhr) ist die angekündigte Charity-Auktion online und es kann für einen guten Zweck auf das Befreiphone geboten werden.
>> zur Auktion
Update 10.09.2009:
Nach dem Erfolg des Befreiphone-Wettbewerbs gibt es auch im Jahr 2009 wieder einen spannenden SEO-Contest. Dieses mal dreht sich alles um das so genannte “Volksphone”. Mehr dazu in unserem Beitrag zum Volksphone SEO-Wettbewerb.
Update 30.08.2010:
Wie zu erwarten war, gibt es auch in diesem Jahr pünktlich zur dmexco die dritte Auflage des SEO-Contests – dieses mal im Fokus: das so genannte “reVierphone”. Mehr dazu in unserem Beitrag zum reVierphone SEO-Wettbewerb.
Update 28.09.2010:
Direkt im Anschluss an die diesjährige dmexco ist dann mit dem lastactionseo ein weiterer SEO-Contest und dem Motto Germany’s Next Super-SEO gestartet.
Hat der große Konzern Google bei seiner Farb-Wahl in den gleichen Farbtopf wie 1913 Pierre de Coubertin, der Erfinder der olympischen Ringe, gegriffen? Aus aktuellem Anlass, den olympischen Spielen in Peking, verblüfft die Ähnlichkeit der beiden Logos.
Ob gewollt oder nicht, die Art, in der Google zu einem weltweiten Phänomen geworden ist, kann dem Vergleich mit der alle 2 Jahre wiederkehrenden Begeisterung für Olympia standhalten.
Nachdem wir uns in den vorherigen Beiträgen unserer Miniserie Tipps für Unternehmensblogs über das Schreiben der eigentlichen Beiträge innerhalb des Corporate-Blogs beschäftigt haben, möchten wir uns mit dem Thema Selbstgespräche und unglaubwürdige Kommentare beschäftigen.
Als Blogbetreiber wünscht man sich selbstverständlich, dass der Blog bei der Nutzerschaft mit Wohlwollen angenommen wird und erhofft sich auch einen konstruktiven Dialog mit den Lesern. Gerade in der Anfangsphase eines Blogs sind solche Kommentare noch nicht vorhanden und es existiert eine Hemmschwelle für den Leser im Blog zu kommentieren – keiner möchte so recht den ersten Eintrag schreiben.
Was macht der „schlaue“ Blogger? Er schreibt selbst einen Kommentar in seinen Weblog! Der Bann soll damit gebrochen und die Hemmschwelle für anderen Leser gesenkt werden. So weit die Theorie. In der Praxis gehen solche Ideen meistens nach hinten los und das Corporate-Blog verliert schnell an Glaubwürdigkeit.
Ein paar Beispiele gefällig?
Da wäre z.B. ein Blog in dem Tipps zur Innengestaltung gemacht werden. Ein Herr„Admin“ bedankt sich in den Kommentaren für diesen nützlichen Beitrag und wird wiederrum von „Admin“, offensichtlich der Betreiber dieses Blogs, mit weiteren Tipps versorgt.
In einem anderen Blog bedankt sich eine gewisse Beate aus München für ein Rezept und grüßt den Blogbetreiber mit einem freundlichen Moin Moin. Der kritische Leser mag wohl behaupten, dass diese Beate wohl noch nie jenseits der Weißwurstgrenze war und verliert ein bisschen das Zutrauen zu diesem Blog.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Anstand die Namen verfälscht haben und keine Links zu diesen Blogs anbieten können.
Unser Tipp: Führen Sie keine Selbstgespräche! Fiktive Anmerkungen von nicht existierenden Personen werden relativ schnell von achtsamen Lesern entdeckt. Ihr Blog verliert an Glaubwürdigkeit und Sie können noch weniger mit echten Antworten auf Ihre Beiträge rechnen. Geduld sollte Ihre erste Devise sein. Wenn jemand etwas anzumerken hat, wird er dies auch tun. Sie können den Dialog natürlich auch etwas forcieren, indem Sie provokante Fragen stellen und innerhalb des eigentlichen Beitrags mehr auf den Dialog Wert legen.
Haben Sie so etwas auch schon einmal entdeckt? Unsere Kommentarfunktion steht für Ihre Erfahrungen mit Bloggern, die Selbstgespräche führen, bereit!
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