Das Buchen von fremden Markenbegriffen als Keywords für die Anzeigenschaltung via Google AdWords soll ab dem 14.09.2010 auch in Europa erlaubt sein. Was in den USA und in Kanada schon seit 2004 und in vielen anderen (auch europäischen) Ländern zumindest seit 2009 rechtlich erlaubt ist, wird also in Kürze in ganz Europa möglich sein.
Bisher war das Buchen von Markenbegriffen nur mit schriftlicher Genehmigung des Markeninhabers möglich – ein kompliziertes, zeitaufwendiges und schlecht praktikables Verfahren. Nun wird diese Richtlinie auf Basis eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs gelockert, denn es wurde bestätigt, dass durch das Buchen von Markenbegriffen als Keywords, die eine Anzeigenschaltung auslösen, keine Markenverletzung vorliegt.
Besonders hilfreich ist diese Lockerung der Richtlinie für Online-Händler, die Markenprodukte vertreiben und nun ohne markenrechtliche Hindernisse werben können.
Aber: Die Änderung der Markenrichtlinie betrifft nicht die eingeblendeten Anzeigentext selbst, sondern ausschließlich die Keywords, für die Anzeigen eingeblendet werden sollen. Die Verwendung der Markenbegriffe in den Anzeigen ist nach wie vor ausschließlich nach ausdrücklicher Erlaubnis des Markeninhabers erlaubt.
Weitere Informationen zum Thema liefert die Stellungnahme von Google.
Google hat zu Beginn des Jahres die Richtlinien für das Agentur-Partnerprogramm geändert und das Prüfungsverfahren verschärft, mit dem sich Search Engine Advertising (SEA) Agenturen von Google zertifizieren lassen können. Hatte die Zertifizierung bisher das Gütesiegel der “Google Qualified Company” zum Ergebnis, so trägt das neue Siegel den offiziellen Namen “Zertifizierter Google AdWords-Partner“.
Sobald eine Agentur verschiedene Kriterien erfüllt und insbesondere auch über entsprechend qualifizierte und spezialisierte Mitarbeiter verfügt, wird sie von Google in den Kreis der zertifizierten Agenturen aufgenommen.
Auch trafficmaxx erfüllt natürlich die entsprechenden Kriterien und hat das neue Prüfungsverfahren durchlaufen und darf sich so offiziell “Zertifizerter Google AdWords-Partner” nennen und das nebenstehende Siegel tragen, das es derzeit nur in englischer Fassung gibt.
Zukünftig will Google mit der Zertifizierung auch noch einige Zusatzfunktionen verbinden. So können derzeit z. B. bereits (zwar wenig hübsche aber immerhin mit ersten Basisinformationen versehene) Profilseiten der zertifizierten Unternehmen direkt bei Google eingesehen werden und mittels einer Partnersuche können sich Unternehmen bereits eine erste Auswahl zertifizierter Agenturen ermitteln lassen, die zu den eigenen Anforderungen passen.
Ohne den Umweg über Google können Anfrage bei Bedarf aber natürlich auch direkt an uns gerichtet werden.
Am 28.04.2010 fand das Google Agency Summit 2010 statt. Google hat in diesem Rahmen die führenden deutschen SEA-Agenturen zu einem interessanten Tag nach Düsseldorf eingeladen, an dem neue Trends und Entwicklungen vorgestellt und unter den anwesenden Agenturvertretern diskutiert wurden. Auch trafficmaxx war hier natürlich mit von der Partie.

Prof. Mario Fischer führt durch die Podiumsdiskussion zum Thema Website-Usabilty und Performance-Marketing.
Google-Größen wie Lino Cattaruzzi (Country Manager DACH) und Thomas de Buhr (Head of Media Solutions) haben den Programmtag eingeleitet und es folgten interessante Podiumsdiskussionen, an denen sich bekannte Köpfe aus der Suchmaschinen- und Online Marketing-Branche beteiligten, wie beispielsweise Thomas Peters, Mario Fischer oder Sebastian Reischl.

Google hat offenbar keine Kosten und Mühen gescheut und sogar die rund 50.000 Sitzplätze der Düsseldorfer Esprit-Arena, in deren Tagungsräumen das Google Agency Summit stattfand, präsentierten sich in den leuchten Google-Farben.
Neben den unterschiedlichen Erkenntnissen und Inspirationen rund um Google AdWords & Co. zeigte sich der Tag für trafficmaxx aber in ganz anderer Hinsicht besonders ergiebig, denn unbemerkt gelang es, den wohl bestgehüteten Schatz unserer Zeit zu entführen: den über 60 Seiten starken Google Algorithmus!

Da ist er: der Google Algorithmus
Die Freude ist aber derzeit noch gedämpft, denn wie sich herausgestellt hat, hat Google sein magisches Ranking-Rezept gut verschlüsselt und auf den ersten Blick erscheint dem Betrachter raffinierterweise nur weiße Schrift auf weißem Grund.

Weiße Schrift auf weißem Grund: so präsentiert sich der Google Algorithmus dem menschlien Auge zunächst - aber an der Entschlüsselung wird bereits fieberhaft gearbeitet.
Die trafficmaxx-Experten sind daher noch mit der Entschlüsselung des Geheimnisses beschäftigt und werden an dieser Stelle wieder berichten, sobald der Algorithmus enthüllt werden konnte.
Seit gestern finden die AdWords Days in Köln statt. Es handelt sich dabei um die erste Anwenderkonferenz in Europa für Google Werbetreibende. Mit dabei sind Unternehmen und Onlineagenturen, die bereits AdWords betreiben, aber auch Marketingverantwortliche, die sich zunächst einmal näher zur Effizienz und optimalen Gestaltung von AdWords Kampagnen informieren möchten.
Das zweitägige Programm wird von verschiedenen Referenten gefüllt, wie beispielsweise “Mr. AdWords” Howie Jacobson, Autor des Weltbestsellers “AdWords for Dummies” und Brad Geddes, Experte für Suchmaschinenmarketing und einer der Top Google Advertising Professionals.
Christian Schlieker, Teamleiter von trafficmaxx in Berlin, stellte gestern Nachmittag in seinem Vortrag “Die besten Strategien zur Optimierung Ihrer Google-Kampagnen” drei Optimierungsansätze und entsprechende Testszenarien in der Praxis vor. Zu den Ansätzen gehörten “Feintuning der Keywords”, “Targetingoptionen” sowie die “Optimierung der Landing Pages”.

Christian Schlieker als Referent auf den AdWords Days
Im Anschluss zum Vortrag stellte sich Christian Schlieker in einem Interview weiterführenden Fragen zum Thema Search Marketing.

trafficmaxx war außerdem als Aussteller mit dabei und konnte nicht nur zu Google AdWords, sondern auch zu den Online Marketing Instrumenten Suchmaschinenoptimierung und Social Media Optimierung informieren.

Die AdWords Days enden heute mit einem Vortrag von Stefan Wolk (smatch.com) zum Thema “AdWords als Teil des optimalen Marketing-Mixes”.
Schon jetzt kristallisiert sich heraus, dass die Spezialisierung der Konferenz auf das Thema Google AdWords sehr erfolgreich ist, da viel tiefergehende Analysen und Diskussionen möglich sind, was sich auch in der regen Zuschauerbeteilung zeigt.
trafficmaxx wird sicherlich nächstes Jahr wieder mit dabei sein, wenn die AdWords Days erneut stattfinden und SEA-Experten aus aller Welt zum Thema Google AdWords referieren.
Am 9. und 10. September 2009 findet die erste Anwenderkonferenz Europas für alle Google AdWords Werbetreibenden statt. Diese wird vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft veranstaltet und mit dabei ist auch unser trafficmaxx Google AdWords Expertenteam.
Online Marketing ist wichtiger denn je: 60 Milliarden mal pro Monat greifen Internetnutzer weltweit auf Suchmaschinen zurück. Über die Hälfte der Suchanfragen läuft über Google. Deutschlandweit sind es sogar 92 Prozent! Dabei werden immer wieder zielgruppengenaue AdWords Anzeigen geschaltet. Nach Besuch der zweitägigen Anwenderkonferenz rund um die Betreuung Ihrer Google AdWords Kampagnen werden Sie über zahlreiche Tipps, Ideen und Anregungen verfügen, wie Sie Ihre Zielgruppe effizient und zielgenau ansprechen.
Bei den AdWords Days haben Sie zudem die Möglichkeit, sich einzigartiges Wissen und die Erfahrungen von einigen der besten Google AdWords Experten anzuhören. Unter anderem wird auch unser Berliner Büroleiter Christian Schlieker, der für trafficmaxx als Teamleiter tätig ist, über seine Erfahrungen mit AdWords referieren, sowie wertvolle Insider-Tipps zur erfolgreichen Nutzung preisgeben. Zusammen mit Bastian Dautzenberg führt Christian Schlieker seit November 2006 die Berliner Geschäftsstelle von construktiv und betreut dabei Kunden wie Sony Deutschland, die DeutschlandCard, Manpower, die Direct Line Versicherung und viele mehr.
Falls Sie Interesse haben an den AdWords Days teilzunehmen, um Ihre Kampagnen zu verbessern, können Sie sich hier anmelden:
http://www.vnr-akademie.de/adwordsdays/anmeldung.html
Jeder Teilnehmer, der sich über den trafficmaxx-Vorteilscode anmeldet, bekommt 50,- Euro Rabatt, unabhängig von den Frühbucher-Rabatten. Sie brauchen nur den Vorteilscode einzugeben und schon profitieren Sie von der Rabatt-Aktion.
Ihr Vorteilscode: 8769
Und das sind die Top-Inhalte der AdWords Days 2009…
Kampagnen-Management
Erfolgreiches Management und Optimierung anhand vieler Praxisbeispiele
Keyword-Strategien
Optimale Strategie für Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung
Conversion-Tracking
Tools und Test zur Steigerung von ROI (Return on Investment) und Profit
Qualitätsfaktor Relevanz
Relevanz wird von Google belohnt! Durch bessere Anzeigenposition und/oder einen tatsächlich zu zahlenden niedrigen Klickpreis
Landingpages
Gestaltung von AdWords-relevanten und ansprechenden Anzeigen sowie Landingpages
AdWords-Tools
Tools, die AdWords-Werbung nach vorne bringen
Online Recht
AdWords-Kampagnen abmahnsicher gestalten
Geomarketing
Punktgenauer Weg zu Ihrer Zielgruppe
Nutzen Sie heute noch den trafficmaxx Vorteilscode für Ihre Anmeldung und sparen Sie 50,- Euro! Mit dem professionellen Know-how der AdWords Days werden auch Ihre Kampagnen ein voller Erfolg.
Weitere Informationen zur Anwender-Konferenz finden Sie auf der offiziellen Website:
http://www.vnr-akademie.de/adwordsdays/
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Google AdWords-Anzeigen können sowohl im Such- als auch im Contentnetzwerk geschaltet werden. Innerhalb des Contentnetzwerks gibt es neben der Textanzeige schon länger interessante Anzeigenformate wie z. B. statische Image- und bewegte Displayanzeigen. Diese Formate eignen sich hervorragend, um die Aufmerksamkeit und damit in der Regel auch die Klickrate zu erhöhen.
Nun werden die AdWords-Anzeigen auch innerhalb des Suchnetzwerks multimedialer. Seit November 2007 findet man die Plusbox Technologie hin und wieder bei lokalen AdWords-Anzeigen. Wenn man bspw. nach „Volleyball Shop Bremen“ sucht, erscheint unter der AdWords Anzeige der Website www.volleybaer.de ein Plus-Symbol. Mit einem Klick darauf wird die Anzeige ausgeklappt und es werden weiterführende Informationen, wie in diesem Falle ein Ausschnitt von Google Maps sowie Anschrift und Telefonnummer, eingeblendet.
Der Google AdWords Kunde muss dafür lediglich eine lokale Anzeige erstellen und beim Einstellen der Zielregion unter „Benutzerdefiniert“ ein Häkchen bei „Anzeige der Adresse in meinen Anzeigen zulassen“ setzen.
Bisher war die aufklappbare Box auf lokale Anzeigen reduziert. Seit Mai 2009 gibt es einen Betatest, in dem die AdWords-Anzeige mit einem Google Base-Account verknüpft werden kann und die User beim Ausklappen der Box nähere Informationen zu den einzelnen Produkten erhalten. So z. B. bei der Suche nach „Nokia 97“:
Der AdWords Kunde zahlt übrigens nicht für den Klick auf die Plusbox, sondern erst, wenn der Google-Nutzer wirklich auf die Überschrift der Anzeige oder eines der Produkte klickt, und zum Websitebetreiber weitergeleitet wird.
Derzeit nehmen nur ausgewählte Kunden und Agenturen an diesem Betatest teil. Doch vielleicht ist die Plusbox schon bald gang und gäbe? An den AdWords-Anzeigen im Suchnetzwerk wird auf jeden Fall fleißig experimentiert – seit letztem Jahr testet Google z.B. auch Videos in den Anzeigen. Wir dürfen gespannt sein, welche Anzeigenformate künftig entwickelt werden und wie sich dies auf die wichtigen Kennziffern wie Klickrate (CTR) und Conversionrate auswirkt.
Der aktuelle Branchentalk der Internet World Business beschäftigt sich mit der spannenden Frage, welche Rolle Suchmaschinenmarketing (SEM) im Marketingmix eines Unternehmens spielen sollte. Die IWB stellt dazu zahlreiche Meinungen führender Köpfe der SEM-Branche auf einen Blick vor.
Unsere Meinung:
Online Marketing sollte immer ganzheitlich betrachtet werden, dazu zählen auch SEO und SEM in Kombination. Einer der größten Vorteile von SEM liegt neben der 100-prozentigen Transparenz vor allem in der Schnelligkeit, mit der man Klicks generieren kann. Während Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein langfristig ausgerichtetes Geschäft ist, kann man im SEM-Bereich sehr kurzweilig agieren und reagieren und so z. B. auch saisonale oder zeitlich begrenzte Aktionen optimal bewerben.
Unternehmen sollten sich dabei aber von professionellen Agenturen unterstützen lassen, die es verstehen, die vielen Funktionalitäten und die Skalierbarkeit von Google AdWords- und AdSense- Kampagnen, wie beispielsweise Ethno- oder Regio-Targeting, für eine optimale Kampagnenstrategie zu nutzen.
Ohne die nötige Erfahrung und fundiertes Know-how kann man mit SEM ansonsten in kurzer Zeit auch sehr viel Geld verbrennen.
Ende Februar`09 hat Google AdWords Änderungen an den Richtlinien von Anzeige-Gruppen für mehrere Domains veröffentlicht, die ab 1. April gelten sollen. Hierbei werden die bisherigen Richtlinien so verstärkt, dass die Ziel-URL zukünftig noch weniger von der Anzeige-URL abweichen darf wie bisher.
Mehrfache Anzeige-URL-Domains innerhalb einer einzigen Anzeigen-Gruppe werden demnach zukünftig zurückgewiesen. Bedingung ist, dass alle Anzeige-URLs dieselbe Second-Level-Domain vorweisen müssen. Hierdurch will Google AdWords noch relevantere Ergebnisse und eine höhere Qualität für die Nutzer sicher stellen.
Zum Beispiel würde eine Anzeige-Gruppe, welche die folgende Gruppe von Anzeige-URLs enthält, die neue Richtlinie erfüllen, da alle URLs dieselbe Second-Level-Domain enthalten:
Demgegenüber würde eine Anzeige-Gruppe, welche die folgende Gruppe von Anzeige-URLs enthält, die Richtlinie nicht erfüllen, da ihre Second-Level-Domains nicht zusammenpassen:
Bis zum 1. April sind nun alle betroffenen Advertiser dazu aufgefordert, entsprechende Anpassungen in ihren Anzeigen zu erledigen.
Lautes Geschrei in der Agentur. Was war passiert? Einige Kollegen die heute morgen Ihren Browser Firefox gestartet haben, wurden vom Auto-Update begrüßt und die neueste Version von Firefox wird automatisch Installiert. Laut Release-Notes soll das Update einige Sicherheitslücken schließen und weniger häufig abstürzen – man lässt das Update also durchlaufen.
Auf den ersten Blick sieht alles aus wie immer. Doch dann wurde die erste Seite mit einem Passwortschutz aufgerufen – kein Problem mit dem eingebauten Passwortmanager von Firefox – aber nix passiert! Das Passwort wird nicht eingetragen. Ein prüfender Blick in die Einstellung besagt, dass der Manager-Dienst aktiviert ist, doch funktionieren tut es nicht.
Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass dieses Problem bei vielen Firefox-Benutzern aufgetreten ist und es auch bald einen weiteren Patch geben wird.
Als kurzfristige Lösung muss man aktuell die “alte” Firefox Version 3.0.1 installieren, welches alle Passwörter wieder wie gewohnt zum Vorschein bringt. Wer also das gleiche Problem hat, sollte diesen Downgrade durchführen. Die Passwörter werden nämlich nicht von der Version 3.0.2 gelöscht, sondern können lediglich nicht gefunden werden.
Wir empfehlen des Weiteren, die Passwörter regelmäßig zu sichern. Dies kann man ganz einfach anstellen:
Dazu kopiert man das Verzeichnis
c:Dokumente und EinstellungenDEIN BENUTZERNAMEAnwendungsdatenMozillaFirefox an einen sicheren Ort, zippt und speichert das Archiv ggf. mit einem Passwort.
Alternativ kann man sich die Software MozBackup anschauen. Dabei handelt es sich im eine einfache Hilfssoftware zum sichern von Benutzerprofilen von z.B. Firefox.
Für einen allgemeinen Passwort-Safe, zur übergreifenden Ordnung über die eigenen Passwörter für unterschiedlichste Zugänge, empfiehlt sich KeePass. Hiermit braucht man sich nur noch ein “Master”-Passwort zu merken und hat alle weiteren Zugänge im Schnellzugriff zur Verfügung.
Fazit: Wir wußten schon immer, dass 301 besser ist als 302.
Gestern um 21 Uhr war es soweit: Google veröffentlichte seinen eigenen Browser namens Chrome. Die Meldung dazu kam überraschend in den gestrigen Morgenstunden. Laut offiziellen Angaben sei es einem Missgeschick zu verdanken, dass die Öffentlichkeit bereits gestern von dem Projekt erfahren habe. Ein Comic, der früher als beabsichtigt in einem Blog erschien, erzählt auf 39 Seiten die Hintergründe der Browserentwicklung und erklärt die Vorzüge von Chrome. Die „unabsichtliche“ Veröffentlichung könnte jedoch auch Teil einer PR-Maßnahme sein.
Eine entscheidender Vorteil gegenüber anderen Browsern wird auf den ersten Blick nicht sichtbar: Einzelne Tabs entsprechen einzelnen Prozessen. Somit kann ein abgestürztes Tab nicht mehr den ganzen Browser in die Knie zwingen. Die oft betonte Schnelligkeit des Browsers zeigt sich vor allem bei der Darstellung von aufwendigen Multimedianwendungen, wie z.B. youtube. Hier hat der Neuling gegenüber den alten Hasen wie Firefox, Opera, IE oder Safari die Nase vorn. Chrome verbindet diverse Elemente der alteingesessenen Browser. Tabs können z.B. wie bei Opera zwischen einzelnen Browserfenstern hin und her geschoben werden. Ähnlich wie im Safari, bietet der Google Browser die Möglichkeit im privaten Modus zu surfen, d.h. weder Cookies von Webseiten zu akzeptieren, noch die Site an sich im Verlauf zu speichern. Der Inkognito-Modus wird liebevoll durch ein Männchen mit großem Hut, Mantel und Sonnenbrille illustriert.
Die URL-Eingabebox heißt bei Chrome „Omnibox“ und macht ihrem Namen alle Ehre. Sie dient nicht nur zu Eingabe einer Webadresse, sondern auch für Suchbegriffe, mit denen man seinen Surf-Verlauf durchsuchen kann. Bookmarks werden somit überflüssig, da man sich nur noch an bestimmte Schlagwörter erinnern braucht und nicht mehr an die genaue URL. 
Googles Browser Chrome ist Opensource, kann daher von jedem weiterentwickelt werden. Momentan gibt es allerdings nur eine Windows-Version, so dass besonders Freunde des OpenSource-Betriebssystems Linux noch nicht in die Entwicklung mit einbeschlossen werden.
Das Design scheint sich farblich an trafficmaxx.de zu orientieren, wie ein Screenshot beweist und was wir natürlich begrüßen.
Verwunderlich ist, dass Google, die jahrelang den Firefox unterstützten, nun auf einen eigenen Browser setzen. Hier drängt sich die Frage auf, wie lange die „Firefox Start“-Seite noch bei Google gehostet wird.

Auf lange Sicht gesehen, scheint Google jedoch mehr vorzuhaben, als nur das reine Browsergeschäft aufzumischen. Durch immer umfangreichere Webapplikationen, die z.B. auch den Microsoft-Office Produkten das Wasser reichen können, wird sich die Wahl des Betriebssystems eines Rechners in Zukunft vielleicht vereinfachen. Die Abhängigkeit von Windows würde somit sinken. Aber das ist momentan reine Spekulation.
In ersten Tests zeigt sich, warum die aktuelle Version noch Beta ist. Chrome hat die lästige Angewohnheit, Java-Archive (.jar) ohne Nachfrage herunterzuladen und im Download-Ordner abzulegen. Zwar muss ein Nutzer immer noch bewusst auf die Datei klicken, um das Programm auszuführen, doch dieses Risiko ist nach heutigem Stand nicht vertretbar. Ebenfalls ist es möglich, entgegen der offiziellen Angaben, den kompletten Browser zum Absturz zu bringen. Ein kleinerer Renderfehler fällt beim Nutzen bestimmer Formulare auf (s. Screenshot). Hier werden Buchstaben nicht korrekt dargestellt. Google wird sicherlich alles dafür tun, diese Bugs in den kommenden Wochen und Monaten zu beheben.
Beim Chrome handelt es sich um einen optisch ansprechenden Browser, der viele nützliche Funktionen kombiniert und für einigen Wirbel in der Szene sorgen dürfte. Da Konkurrenz das Geschäft belebt, dürfen wir auf die Antworten der übrigen Hersteller gespannt sein und profitieren am Ende hoffentlich von neuen, besseren Browsern.
Der Internet Explorer verdankt seine Marktmacht von aktuell etwa 70% hauptsächlich dem Betriebssystem Windows. Der Firefox hat seine Stärke durch die große Community, welche eine Vielzahl von kostenlosen Erweiterungen entwickelt. Was Google hier zu bieten hat, wird sich erst noch zeigen. Nur wegen der Geschwindigkeit und Stabilität dürften sich nur recht wenige Wechselwillige finden. Wenn man einmal einen Blick auf andere Projekte von Google, wie bspw. Google Docs wirft (Googles Online-Antwort auf die Office-Programme), können diese Projekte durchaus im Vergleich im Nischen-Dasein bei der Nutzerschaft verweilen. Aber wer weiß, vielleicht kann Google das zusammen mit Chrome ja ändern.
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