Es gibt zwar noch keine offizielle Verlautbarung – aber, wie der Google Watch Blog berichtet, werden die Google+ Business-Profile aller Wahrscheinlichkeit nach Anfang bzw. Mitte November 2011 freigeschaltet werden – und zwar vor der in New York stattfindenden digitalen Marketing Messe ad:tech.
Hier nämlich wird Keynote Speaker Christian Oestlien, Produktmanager bei Google („Head of Social Advertising Products“), am 09.11.2011 über die Möglichkeiten für Unternehmen referieren, wie man mit Google+ in einen engen und langfristig ausgerichteten Kontakt mit seinen Kunden treten und sich sozial engagieren kann. Da dies nur über die von Google vor Monaten bereits angekündigten Unternehmensprofile geschehen kann, ist ihre Einführung zur ad:tech in New York also sehr plausibel. (weiterlesen …)
Der PageRank war bisher ein festes Marketing Mittel von Google und wurde trotz viel Gemunkel bisher auch noch nicht entfernt. Seit kurzem ist es jedoch so, dass viele Browser Erweiterungen und SEO-Tools keinen PageRank Wert mehr ausgeben.
Dass jetzt wieder Gerüchte auftauchen, Google hätte den PageRank abgeschafft, ist verständlich – aber falsch. Google hat lediglich eine Änderung an der Abfrage URL vorgenommen, so dass viele Browser Erweiterungen und Tools nun die falsche URL abrufen.
Auch wenn viele Tools und Erweiterungen schon seit vielen Jahren die PageRank Abfragen durchführen, so hat Google dies dennoch bisher nicht als öffentliche Funktion bereit gestellt. Dies ist wohl auch der Grund, wieso Google ohne Vorwarnung die seit langer Zeit gültige URL zur Abfrage des PageRank geändert hat.
Google Analytics führt überraschend neue Features ein und bietet jetzt auch Echtzeit-Daten for free an. Aktuelle Geschehnisse können mit dem neuen Google Analytics Realtime-Feature auf Ihrer Website live mitverfolgt werden. Google bietet damit die Möglichkeit den Rücklauf von Werbekampagnen, Beiträgen in Social Media Plattformen, wie Facebook, Twitter & Co. sowie anderen Medien in Echtzeit zu messen.
Die Entwicklungen bei Google Analytics hören damit nicht auf: Um intensiver auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen zu können, hat Google einen Premium-Account eingeführt, welcher zusätzliche Features und Support für Großunternehmen beinhaltet. Innerhalb des Accounts haben Nutzer durch die erweiterten Features die Möglichkeit, mehr Daten einzusehen sowie Vergleiche und Tests durchzuführen. Des Weiteren bietet Google Analytics Premium einem erweiterten Support und Leistungsgarantien. Vorerst ist Google Analytics Premium nur in den USA, Kanada und UK gegen eine Gebühr verfügbar, wann der Dienst nach Deutschland kommt, ist noch offen.
Weitere Informationen:
Das Circle-Training ist vorbei: Ab sofort können neue Benutzer sich bei Google+ auch ohne Einladung anmelden. Die neue Errungenschaft wird von Google zudem schwer zu übersehen auf der Google-Startseite beworben:
Gleichzeitig wurden eine Reihe von neuen Features eingespielt. Die hervorstechendsten darunter sind Erweiterungen der “Hangouts”, die nun neben reiner Gruppen-Videotelefonie auch Screensharing, Whiteboard-Funktionen und eine Integration von Google Docs bieten.
Weitere Informationen:
Google gibt in einem Blogpost erste Informationen zur Schnittstelle für Google+ bekannt.
In der ersten Version, die explizit nur als “ein Anfang” bezeichnet wird, wartet diese allerdings nur mit sehr grundlegenden Funktionen auf. So können z.B. nur Informationen, die von den Nutzern von Google+ als öffentlich sichtbar eingestellt wurden abgerufen werden. Desktop-Clients für Google+ mit großem Funktionsumfang oder ähnliche Apps sind daher nicht unmittelbar zu erwarten. Vielmehr soll Entwicklern ermöglicht werden, erste Erfahrungen mit der API zu sammeln.
Viel wurde in der letzten Zeit über Pandas bzw. das sogenannte Panda-Update gesprochen. Dabei handelt es sich natürlich nicht um ein neues Pandababy im Berliner Zoo, sondern um eine der stärksten Anpassungen des Google-Algorithmus seit langem. Ziel des Updates sollen bessere Suchergebnisse sein:
…Unsere Algorithmen für die Websitequalität sollen Nutzern dabei helfen, “qualitativ hochwertige” Websites zu finden, indem sie das Ranking von Inhalten mit einer geringeren Qualität reduzieren. Die kürzlich erfolgte “Panda”-Änderung setzt sich mit der schwierigen Aufgabe auseinander, die Qualität von Websites algorithmisch zu bewerten…
Quelle: Google Webmaster Zentrale Blog
Mit “Inhalten mit einer geringeren Qualität” sind Websites gemeint, welche es mit minderwertigen, banalen oder aggregierten Inhalten in die oberen Regionen der SERPs geschafft haben. Diese Seiten sollen mit den Anpassungen am Algorithmus besser erkannt und entsprechend schlechter bewertet/gerankt werden. Die Bewertung basiert auf Fragen, Nutzerbedürfnissen und Wünschen, die sich jeder menschlicher Besucher stellt, wenn er eine Seite aufruft. Die Quality-Rater von Google haben daraus einen Fragenkatalog erstellt, der vermutlich vollständig im Algorithmus abgebildet worden ist.
So wurde das Panda-Update im englischsprachigen Raum im Februar ausgerollt. Es folgten noch einige Anpasssungen und Erweiterungen bis im August der Panda auch in Deutschland und vielen anderen Ländern angekommen war. Seither wurde auf diversen Portalen darüber berichtet, die Gewinner und Verlierer ermittelt und über die neuen Anforderungen an die Webseiten-Betreiber diskutiert.
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Google Boost startete im Oktober letzten Jahres für eine kleine Anzahl von lokalen Unternehmen. Seitdem wurde das Produkt verbessert und vor einigen Tagen unter dem Namen AdWords Express in US gestartet.
AdWords Express richtet sich speziell an lokale Unternehmen, welche nicht bereits AdWords-Kunden sind, und soll dazu beitragen, dass potentielle Kunden die Google Places Seite oder die Firmenwebsite zu relevanten Suchbegriffen finden.
Unter www.google.com/awexpress/ sind weiterführende Informationen über Google AdWords Express zu finden.
In dem von Google bereitgestellten Video wird auf gleichermaßen unterhaltsame wie anschauliche Weise erklärt, wie man eine Online-Kampagne mit wenigen Klicks erstellen kann:
Nach der Ankündigung der verpflichtenden Einführung von eindeutigen Produktnummern hat Google nun einige neue Modifikationen angekündigt.
Ab dem 22. September ist es für alle Nutzer des Google Merchants Centers notwendig, den Produktfeed mit einigen zusätzlichen Informationen auszustatten.
Ebenfalls ab September müssen alle eingepflegten Produkte bereits durch den Shopbetreiber kategorisiert werden. Google stellt dafür ein grobes Raster zur Verfügung, das aber durch die Händler selbstständig weiter verfeinert werden kann. So muss bereits im Produkt-Feed enthalten sein, in welche Kategorie das Produkt einzuordnen ist, also bspw. Bekleidung & Accessoires > Kleidung > Damenblusen usw. Die genaue Vorgehensweise finden Sie im entsprechend Artikel von Google zum Produkt-Feed.
Zu guter Letzt wurde auch für Deutschland bei Kleidung die Angabe der Marke verpflichtend gemacht. Varianten eines Kleidungsstücks (andere Farbe u.ä.) müssen nun auch als solche gekennzeichnet sein. Hierfür stehen die Attribute Farbe, Muster, Material und Größe zur Verfügung.
Eine hilfreiche schematische Darstellung der verschiedenen notwendigen oder optionalen Attribute findet sich in dieser tabellarischen Ansicht des Google Merchant Centers
Tipp: Nicht alle Anforderungen gelten gleichermaßen für Europa und die USA. Die Angabe sämtlicher Attribute ist auch in Deutschland möglich, aber nicht immer verpflichtend. Im Sinne Ihrer Kunden und des Vertrauens in Ihre Produkte wird sich jedoch sicher kein Kunde beschweren, wenn Sie ausführlichere Informationen bereitstellen.
Vor einigen Tagen hatte der Google+ Projektleiter für Werbekunden, Christian Oestlien, bereits Unternehmensprofile auf Google+ angekündigt. Zwar wurden praktisch ab dem ersten Invite Unternehmensseiten erstellt, doch zum Unwillen Googles. Viele dieser Profile wurden inzwischen durch Google gelöscht, wobei einige große Brands wie Ford verschont blieben.
Laut Christian Oestlien soll eine möglichst breite Basis verschiedener Unternehmen ausgewählt werden, welche sich darin auszeichnen besonders aktiv im Social Web zu sein. Wollen auch Sie an der Betaphase für Unternehmensprofile auf Google+ teilnehmen, können Sie sich über dieses Formular bewerben. Sie sollten sich allerdings spurten, denn laut diesem Post wird die Registrierung in der Nacht von Freitag auf Samstag 3Uhr abgeschaltet.
Fords Eile wird übrigens übrigens belohnt, der Automobilbauer nimmt an der Betaphase für Unternehmen teil, welche schon in Kürze starten wird.
Man hat derzeit das Gefühl, dass es keinen Tag gibt, an dem Google nicht ein neues Feature/Produkt auf den Markt wirft. Nun hat Google den Kartendienst Maps in Deutschland und weiteren Ländern Europas um ein interessantes Feature erweitert: Verkehrsinformationen.
Das Feature “Verkehr” lässt sich über das Optionen-Menü auf der rechten Seite aktivieren und ergänzt die Kartenansicht um Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf den wichtigsten Straßen (meist Autobahnen/Schnellstraßen/Hauptverkehrsadern in Großstädten) in Deutschland und in den größten Teilen Europas. Je nach Färbung der Straße lässt sich hier schnell erkennen ob eine geplante Route bei der aktuellen Verkehrslage sinnvoll ist oder ob man sich eine alternative Route aussuchen sollte.
Google ist des Weiteren auch in der Lage Vorhersagen zur Verkehrslage anzuzeigen: Es werden Stauwahrscheinlichkeinten zu bestimmten Tagen und Uhrzeiten basierend auf statistischen Daten angezeigt.
Die entsprechende Navigation-App für Android-Smartphone liefert konsequenterweise automatisch Umleitungsempfehlungen. Wir wissen leider nicht, ob bei der Routenplanung der App die Stauwahrscheinlichkeiten entsprechenden Straßen zur Fahrzeit berücksichtigt werden – sinnvoll wäre es sicherlich.
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