Wie viele Google Services kommt auch Google Plus mit einer großen Anzahl nicht dokumentierter Funktionen daher, denn anders als der bisherige Marktführer der sozialen Portale, kann man beim Google Service auch Kommentare editieren, Tastenkürzel nutzen und Schriften formatieren.
trafficmaxx hat ein kleines Google+ Cheat-Sheet zusammengestellt, welches sicherlich noch durch weitere Funktionen erweitert werden wird:
Google hat heute die Testphase für einen erlesenen Kreis von Nutzern zum neuen Social Network Google Plus gestartet. Die neue Plattform soll ein direkter Konkurrent zu Facebook werden und Google in diesem Marktsegment neue Möglichkeiten schaffen.
Auf dem ersten Blick kann man die Ähnlichkeit zu Facebook deutlich erkennen, doch zeichnet sich Google Plus durch einige Feinheiten aus. Eine wichtige Funktion stellt Google+ mit den sogenannten Circles. Diese stellen, wesentlich einfacher als bei Facebook, Gruppen dar, in denen man seine Kontakte beispielsweise in Freunde, Familie, Kollegen oder Christofs Kochkurs einteilen kann. Diese Circles kann man auch bei Posts auf seinem Stream (ähnlich wie die Pinwand bei Facebok) berücksichtigen. Möchte man ein Bild oder ein Video posten, kann man einfach den Circle auswählen, bei dem es sichtbar sein soll. Zwar gibt es diese Funktion bei Facebook auch, ist bei Google+ jedoch deutlich einfacher und übersichtlicher gelöst, da dies eine Kernfunktion darstellt und nicht auf die bestehende Plattform aufgesetzt worden ist.
Auch die Möglichkeit seine Nachrichten im Stream optisch hervorzuheben stellt eine kleine aber feine Neuerung dar. So kann man beispielsweise einen Textausschnitt in fett, kursiv oder auch durchgestrichen veröffentlichen.
Des Weiteren ermöglicht die Chat-Funktion ein Gespräch mit mehr als zwei Teilnehmern und auch Video-Chats sind hier möglich. Von Facebook bekannte Features wie Apps oder Schnittstellen, die eine Bedienung über spezialisierte Clients erlauben, lässt Google+ bislang noch vermissen. Dies wird wohl erst ein Thema werden, sobald die Social Community die Testphase verlässt. Ob Google mit diesem sozialen Netzwerk Facebook vom Thron stoßen kann bleibt abzuwarten.
Wer sich selbst überzeugen will, kann einfach hier im Blog einen Kommentar hinterlassen. Die ersten 20 Kommentatoren bekommen eine Einladung von uns um an der Testphase teilzunehmen.
Im Zuge des neuen Google-Looks ändert sich offenbar auch die jahrelang gewohnte Reihenfolge von Title, Description und URL bei jedem einzelnen Suchergebnis und die Reihenfogle stellt sich nun wie folgt dar:

Auf Rang zwei hinter dem Seitentitel rangiert also nun die URL der Zielseite, erst dann folgt die weitere Beschreibung.
Das gleiche gilt übrigens auch für die Darstellung der AdWords-Anzeigen.
Das nur mal so für zwischendurch.
“Instant Pages” ist auf den ersten Blick ein nettes (wenn auch nicht besonders aufregendes) Feature, das demnächst Einzug in den Browser Google Chrome halten wird: Zielseiten von naheliegenden Suchtreffern werden bereits im Hintergrund gerendert und liegen fertig bereit. Häufig klickt der Besucher auf ein solches vorgeladenes Ergebnis – und darf sich freuen, denn die Seite erscheint verzögerungsfrei mit “null” Sekunden Ladezeit.
Was harmlos erscheint, kann durchaus einige Konsequenzen für Website-Betreiber mit sich bringen: Sites, die gute Platzierungen zu beliebten Suchbegriffen innehaben, dürfen sich auf ein mehr an Servertraffic einstellen, ohne aber zusätzlich Besucher zu erhalten. Schon das vor einigen Jahren in den Suchergebnissen eingeführte “Prefetching” für Top-Ergebnisse (damals nur für Firefox verfügbar) verwirrte manche Statistik-Tools und sorgte bei manchen Surfern für Unmut – z.B. da man sich auf diese Weise auch Cookies von Websites einfangen konnte, die man nie besucht hat. Auch bei dieser Technik blieben zusätzlicher Traffic und Rechenzeit an den Website-Betreibern hängen.
Während beim “Prefetching” nur HTML-Code vorausgeladen wird, geht “Prerendering” nun im Namen der kurzen Ladezeiten noch einen Schritt weiter und lädt alle nötigen Seitenressourcen wie Bilder oder Scripte, wobei letztere auch ausgeführt werden. Beispielsweise bei bildreichen Seiten kann dies Server und Transfervolumen spürbar zusätzlich belasten.
Google lässt die Webentwickler allerdings nicht ganz im Regen stehen: via Page Visibility API (ein w3c-Standard, der sich derzeit im Stadium “Arbeitsentwurf” befindet) können auf JavaScript basierende Seiten erkennen, ob Sie im Vorder- oder Hintergrund aufgerufen werden und so die Aktivität der Seite reduzieren. Pech dagegen, wenn Sie ressourcenhungrige Aufgaben serverseitig ausführen. In diesem Fall gibt es nämlich bislang keine Möglichkeit, das Prerendering von “echten” Seitenaufrufen zu unterscheiden.
Da durch das Parsen und Ausführen von Scripten zudem auch gängige Trackinglösungen mit ausgelöst werden, drohen verfälschte Besucherzahlen unbekannter Höhe – denn auf jeden Google-Besucher, kommt ein Vielfaches von Einblendungen in den Suchergebnissen, bei denen Sie nicht geklickt wurden. Das eigene “Google Analytics” wird dann wohl technisch bereits vorgesorgt haben. Auf Probleme mit anderen Tools wird in der Dokumentation nur kurz eingegangen, um den schwarzen Peter weiterzureichen:
If your site includes a third-party script for analytics or advertising, in many cases you shouldn’t have to make any modifications to your site—the third party will simply modify the script they provide slightly to make use of the Page Visibility API. You should contact the third party directly to see if their scripts are prerender-aware.
Schon bei früheren, vermeintlich harmlosen Veränderungen, die Google dem Web aufgedrückt hat, ist gelegentlich beträchtlicher Kollateralschaden entstanden. Dennoch bleibt vielen von Google abhängigen Website-Betreibern und Entwicklern letztlich nur übrig, auch hier mitzuziehen – ohne Diskussion. Wie immer wenn von Einzelnen ein neuer Vorstoß in Sachen Browsertechnik erfolgt, dürfte danach die Frage interessant sein, welche der weiteren Browser-Hersteller nachziehen.
Links:
Alle zwei Jahre wieder! Nach der letzten Studie im Jahre 2009 präsentiert SEOmoz nun auch für 2011 in einer lesenswerten und umfassenden Analyse die wichtigsten Suchmaschinen Ranking-Faktoren. Diese Faktoren beruhen auf den Meinungen und Einschätzungen der “hellsten und besten” SEO-Experten, mit denen sich SEOmoz während der letzten sechs Jahre zu diesen Themen-Bereichen ausgetauscht hat.
Auf Domain-Ebene
Auf Seiten-Ebene
Das Ergebnis grob zusammengefasst und veranschaulicht:

SEOmoz betont jedoch, dass es sich bei den Ergebnissen um korrelierte Daten handelt. Ein hoher (Korrelations-)Wert eines Ranking-Faktors heißt demnach nicht, dass dieser Faktor auch ursächlich für ein entsprechendes Ranking-Ergebnis ist. Er erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Ranking-Faktor mit einem bestimmten Ranking-Ergebnis in enger Beziehung steht.
Weitere Einzelheiten sind bei SEOmoz in der entsprechenden Studie zu finden.
Die Suchergebnisse von Google & Co. unterliegen in der letzten Zeit einem immer stärkeren Wandel und die Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing werden für Suchende und Werbetreibende gleichermaßen zunehmend vielfältiger. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist auch das sog. Search Engine Advertising (SEA), also die Schaltung bezahlter Werbeanzeigen.
Insbesondere Google bietet mit den Google AdWords umfassende Möglichkeiten, in den Suchergebnisseiten auf sich aufmerksam zu machen und erweitert den Funktionsumfang in den letzten Monaten stetig. Daher hat sich die neueste Ausgabe unserer trafficmaxx News mit den wichtigsten Neuerungen und Möglichkeiten beschäftigt.
Hier geht’s direkt zur 14. Ausgabe der trafficmaxx News, darüber hinaus lohnt sich sicherlich auch ein Blick in unser Newsletter-Archiv mit vielen weiteren, spannenden Themen.
Mit einer weiteren Neuerung schreitet die Entwicklung von Google Maps bzw. Places voran. In der aktuellen Sidebar des Kartendienstes steht dem Namen und der Adresse des Eintrags nun auch ein kleines Vorschaubild zur Seite. Verwendung findet hier immer das erste Bild der Google Places Seite.
Die Größe drängt einem die Platzierung des Firmenlogos nahezu auf:
Dabei sollte das richtige Format gewählt werden, denn sonst wird es leicht unschön:
Auf jeden Fall ein weiterer Grund die eigene Google Maps und Places Seite zu beanspruchen:
Denn durch die Aggregation von Daten aus unterschiedlichen Bewertungsplattformen wird user-generated Content schnell zum ungewollten ersten Eindruck des eigenen Unternehmens. Eine Situation, welcher sich scheinbar auch große Franchiseunternehmen nicht bewusst sind:
Bereits seit einiger Zeit wurde über die weiteren Schritte Googles im Bereich des Sozialen-Netzes spekuliert. Nun ist es raus, anders als erwartet, Google gefällt +1!
Google reagiert auf den zusehends steigenden Erfolg der Vermarktung von Facebook. Die Netzwerker aus Palo Alto, inzwischen mit ca. 600 Millionen Nutzern der absolute Marktführer unter den Sozialen Netzwerken, verfügen über einen stetig wachsenden Zufluss werberelevanter Daten. Bisher war dies Googles Expertise.
Die Nutzung Sozialer Daten hat inzwischen einen wichtigen Stellenwert bei der Ermittlung des Ranking. Wie Google vor einiger Zeit angekündigt hat, wird dieser Stellenwert noch zunehmen:
Natürlich ist es für Google nicht nur interessant die Daten anderer Anbieter auszuwerten, sondern viel mehr eigene Daten zu erheben. Diesen Schritt geht Google nun mit dem „+1“ Button.
Die neue Funktion, bisher nur in der englischsprachigen Version online, bereichert die SERPs um ein weiteres Detail. Wer „+1“ nutzen möchte benötigt ein Google Konto und kann zur Aktivierung auf dieser Webseite seinen Google Account für die Anwendung von +1 freischalten. Danach wird zu allen Suchergebnissen, innerhalb der englischsprachigen Suche, der +1 Button eingeblendet.
Google erlaubt seinen angemeldeten Nutzern, das Vertrauen gegenüber einer URL auszudrücken.
Wer „+1“ nutzt, erfährt, ob dies bereits durch eine andere Person oder gar durch einen Kontakt aus dem eigenen Adressbuch geschehen ist. Durch die Platzierung des kleinen Hinweises, ob oder ggf. wer bereits „+1“ gedrückt hat, erhält der Nutzer einen Hinweis auf die Qualität der angezeigten URL s. Im gleichen Zug wird so zur Abgabe einer eigenen Beurteilung angeregt.
Alle abgegebenen Bewertungen können im eigenen Google Konto eingesehen und bei Bedarf auch wieder entfernt werden. Welchen Einfluss die Bewertungen zukünftig auf die Relevanz für das Ranking einnimmt, wird die Erfahrung zeigen.

Interessant ist hier auch, ob „+1“ Nutzer Ihre Bewertungen öffentlich teilen oder im Verborgenen bewahrt werden.
Auch hinter den Titeln von AdWords Anzeigen wird der +1 Button eingeführt, noch ohne Möglichkeit der Einflussnahme durch den Annoncierenden. Ob dies in nächster Zeit geändert wird bleibt ebenso abzuwarten, wie die Auswirkungen auf den Qualitätsfaktor einer Anzeige oder auf die Click-Through-Rate.

Momentan fehlt dem +1 Button noch die Möglichkeit zur Einbettung in die eigene Webseite, eine Funktion die Facebooks „Like“ Button seinen beträchtlichen Erfolg gebracht hat. Wer seine Ungeduld dämpfen möchte, kann sich bereits für die Einbindung vormerken lassen. Die entsprechende Möglichkeit bietet Google bereits an.
UPDATE:
Seit kurzem wird auch in der Google Webmaster Central auf den „+1“ Button eingegangen. Google beantwortet dort die wichtigsten Fragen für Webmaster. Wer also gut vorbereitet die neuen Möglichkeiten des „+1“ Button kennenlernen will, dem sei die +1 button FAQ empfohlen. Wichtig: Die FAQ ist nur für englischsprachige Nutzer verfügbar!
Google experimentiert seit einiger Zeit verstärkt mit neuen Varianten der AdWords-Anzeigen. Am auffälligsten sind die Änderungen hinsichtlich des Anzeigentitels. Der Titel kann bei Anzeigen an den oberen Positionen jetzt länger sein, wenn die erste Textzeile in sich abgeschlossen ist, d.h. die korrekte Zeichensetzung verwendet wird. Sofern die Zeile mit einem Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen endet, wird diese an die Überschrift durch einen Bindestrich getrennt angehängt.
Beispiel
Wie im Beispiel zu sehen ist, zeigt AdWords schon in der Vorschau an, ob die erste Textzeile in den Anzeigentitel übernommen wird.
Google hat festgestellt, dass “Anzeigen mit einem längeren Anzeigentitel höhere Klickraten erzielen, vermutlich, weil die Anzeigen dadurch noch eher wie normale Suchergebnisse aussehen.”
Google hat die Vorgaben allerdings schon wieder ein wenig gelockert, so dass mittlerweile auch andere Darstellungen möglich sind.
Viele Benutzer von Google’s Mailservice “Googlemail” konnten am 28.02.2011 zwischen 03:00 und 11:00 Uhr zwar auf ihr gewohntes Mailkonto, jedoch nicht auf die gespeicherten Mails zugreifen. Stattdessen fand sich im Posteingang lediglich die obligatorische Begrüßungsmail vom Gmail-Team.
Nach Dutzenden von Anfragen von besorgten Usern musste Google einen Datenverlust eingestehen. Grund dafür war ein Bug im Update der Speicherungs-Software, der auf mehreren Backup-Servern die Mails löschte. Laut Konzernangaben waren nicht, wie zunächst befürchtet, mehrere hunderttausend, sondern circa 40.000 Benutzer betroffen. Nach Identifizierung des Problems wurde sofort mit dem Wiederherstellen der Nachrichten begonnen.
Der Vorgang verlief allerdings schleppend, da die vom Datenverlust betroffenen Daten von Offline-Festplatten zurückkopiert werden mussten, so Google.
Außerdem konnten nicht alle Mails wiederhergestellt werden: Nachrichten, die am Montag zwischen 03:00 – 23:00 Uhr MEZ an betroffene Mailkonten verschickt worden sind, gingen verloren. Die Absender wurden jedoch entsprechend benachrichtigt.
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