Googles Spam-Chef Matt Cutts verkündete am vergangenen Donnerstag eine Neuerung im Filteralgorithmus. Diese solle, so heißt es in einem Blogbeitrag, Seiten aus den Suchergebnissen ausschließen, welche überproportional viel Werbung im sichtbaren Bereich enthalten. Maßgeblich sei hier das Verhältnis von Werbung zu Content.
Die Änderung im Algorithmus betrifft nach Google-Angaben jedoch nur weniger als 1% aller natürlich gelisteten Seiten. Das Update ist so konfiguriert, dass betroffene Seiten weiterhin von Google analysiert werden und, nach der Optimierung des Werbeaufkommens, wieder im organischen Ranking steigen können.
Interessant wird dabei zu beobachten sein, wie auf Content-Seiten integrierte AdSense-Anzeigen bewertet werden, die Google selbst ja grundsätzlich eigentlich auch gerne im sichtbaren Website-Bereich sieht, um deren Wahrnehmung und Klickfrequenz zu erhöhen.
Erst im November 2011 ersetzte Google die schwarze Navigationsleiste am oberen Browserrand gegen eine vermeintlich vereinfachte und flexibler zu navigierende Menüführung – die neue GoogleBar. Die neue GoogleBar vereinte das alte Navigationsmenü als roll-over, Google+-Tools, die Suchfunktion und weitere Google-Produkte in einheitlicher Weise.
Bei den Nutzern traf diese Innovation scheinbar nicht unbedingt auf Gegenliebe. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass obgleich die Umstellung auf die neue Navigation noch nicht vollstens umgesetzt war, die neue GoogleBar wieder durch die kleine schwarze ersetzt werden sollte.
User die immer noch mit der neuen GoogleBar kämpfen, sie aber nie wirklich wollten, können sie genauso schnell loswerden wie sie gekommen ist – es reicht den Cache zu leeren.
Ab Ende Oktober lassen sich in den Suchergebnissen von google.com immer öfter Suchergebnisse finden, deren Rich Snippet sie als von einem Autor erstellt auszeichnen. Diese Suchergebnisse führen neben dem eigentlichen Snippet das Bild und den Namen des Content-Autors:

Das Mark-Up, das dieses Autoren-Rich Snippet möglich macht, ist das Link-Attribut rel=”author”.
Seit gestern, dem 15.12.2011 steht nun auch in den Google Webmaster Tools eine neue Option unter den Google Labs zur Verfügung, die “Autorenstatistiken”:

Dieses neue Tool zeigt an, wie oft jener Inhalt, dessen Mark-Up ihn als von einem Autor erstellt kennzeichnet, in den Suchergebnissen angezeigt und angeklickt wurde.
Googles Dokumentation für die Autorenschaft-Auszeichnung einer Webseite definiert als Voraussetzungen:
• ein Google Profil mit einem deutlich erkennbaren Foto des Konto-Inhabers sowie
• die Verifizierung des Contents über
a) entweder das Hinzufügen des Autoren-Namens und der E-Mail-Adresse auf der entsprechenden Webseite sowie auf dem Google Profil oder
b) die Verknüpfung der Webseite mit dem Google-Profil über das Google Profile Icon:
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Diese Methodik wirft einige Fragen auf, die allesamt auf die Frage hinauslaufen, ob Googles eigentliche Absicht jene ist, das Google+-Netzwerk zu promoten. Recht ausführlich geht darauf z.B. Sean Carlos von Search Engine Land ein.
Wie anders ist es z.B. zu erklären, dass als einzig autoritative Autoren-Profilseite das Google Profil zu dienen hat und nicht die Website des Autors selber? Dies umso mehr, als da die normale Google Profilseite objektiv keine größere Autorität vorzuweisen hat als die Webseite des Autors – einzig das Google+ Profil ist in der Lage, die Autorenschaft mit qualifizierten Inhalten zu belegen.
Auch die Tatsache, dass der g+-Button als Verknüpfung der Webseite mit dem Google Profil fungieren soll, aber im Grunde ja ein Icon für Google+ ist, spricht dafür, dass dieses neue Mark-Up wesentlich zur Stärkung der Google+-Autoren beitragen soll.
Google hat mal wieder die Suche um eine neue Funktion erweitert: Funktionsgraphen. So mutiert die Google-Suche von einem “normalen” zu einem grafischen Taschenrechner, welcher mathematische Funktion im typischen Google Look’n'Feel anzeigen kann. Es handelt sich bei der Ausgabe um eine Grafik im SVG-Format, welche über leichte Umwege auch abgespeichert werden kann. Die Anzeige beschränkt sich dabei nicht auf eine einzelne Funktion: über Kommata können mehrere Funktionen aneinandergereiht werden.
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Wie der Google AdWords-Blog berichtet, können jetzt auch in Deutschland AdWords-Anzeigen mit Produktinformationen versehen werden:
Bildquelle: Google Inside AdWords Blog
Bei diesem Format werden Informationen des Google Merchant Center-Produkt-Feeds des Inserenten herangezogen, um zusätzliche Produktdaten wie z.B. Preis, Titel und Bild eines Artikels darzustellen. Voraussetzung für die Anzeige mit Produktinformationen ist also eine Verknüpfung der AdWords-Kampagne mit dem Google Merchant Center-Konto. (weiterlesen …)
Erst im Juni online gegangen, zählte Google+ im Oktober nach eigenen Angaben bereits 40 Millionen Nutzer [1]. Der mit Google+ eng verknüpfte „+1“-Button bietet Usern damit die Möglichkeit, Websites auf einer großen sozialen Plattform zu empfehlen, ähnlich den Like-Buttons von Facebook.
Da seit kurzem auch Unternehmen eine eigene Seite bei Google+ unterhalten können, wird dieses soziale Signal auch für sie von immer größerer Bedeutung. Bereits jetzt können bei Google eingeloggte User die Empfehlungen ihrer Kontakte in ihrem Google+-Konto, auf den Websites selbst sowie auf den Suchergebnisseiten sehen („Lisa Müller gibt hierfür +1“).
Seit neuestem können die Empfehlungen darüber hinaus in den AdWords-Anzeigen erscheinen – vorausgesetzt, der Werbende aktiviert eine neue AdWords-Funktion namens „soziale Erweiterungen“. Das neue Feature vereinigt alle +1en, die das Unternehmen erhalten hat, unabhängig davon, ob es auf einer Google+-Seite, der Suchergebnisseite, der Unternehmens-Website oder über eine Anzeige „geplust“ wurde. (weiterlesen …)
Praktisch vom Start weg war der Bedarf nach Google+ Brand Pages geweckt. Auch war jedem klar, dass dieser Schritt folgen muss, um eine Entsprechung zu den Facebook Fanpages zu etablieren, denn schließlich entwickelt Google sein soziales Netzwerk nicht aus Selbstlosigkeit.
Seit gestern ist es nun soweit, Googles Produktmanager Vic Gundotra gab den Start der Google+ Seiten bekannt. Aktuell sind diese zwar noch nicht für alle Google Accounts zugänglich, doch laut Google wird in den nächsten Tagen allen Personen die Möglichkeit gegeben eine Google+ Page zu erstellen. Betrachtet man die stetig wachsende Zahl der Google+ Seiten, sind inzwischen schon sehr viele freigeschaltet worden.
Wie im unteren Screenshot gut zu erkennen, sind die in der Gerüchteküche als Brand Pages bekannten Google+ Seiten nicht nur auf Unternehmen ausgerichtet. (weiterlesen …)
Passwörter mithören, Cookies stehlen, Besuchersitzungen kapern: In einem öffentlichen WLAN oder anderen, nicht vertrauenswürdigen Netzwerken kann dem Surfer so einiges passieren, wenn auf eine verschlüsselte Verbindung verzichtet wird. Als Erkenntnis durchgesetzt hat sich inzwischen: Websites, die heute eine verschlüsselte Übertragung nicht wenigstens als Option anbieten, gehen mit den Daten ihrer Nutzer extrem leichtfertig um. In Zukunft wird das “https://” mit Sicherheit erheblich häufiger vor der URL stehen, als es momentan noch der Fall ist.
Unter diesen Vorzeichen hat Google jüngst angekündigt, dass die Google-Suche für angemeldete Benutzer künftig grundsätzlich via SSL verschlüsselt wird. Eine Nebenwirkung dieser Umstellung wird den Nutzern von Google Analytics im offiziellen Blog angekündigt: Für Statistik-Tools stehen in diesen Fällen keine Informationen zum gesuchten Keyword zur Verfügung. Ist Google nun der Böse, der die Marketer willentlich von diesen Informationen abschneidet? (weiterlesen …)
Es gibt zwar noch keine offizielle Verlautbarung – aber, wie der Google Watch Blog berichtet, werden die Google+ Business-Profile aller Wahrscheinlichkeit nach Anfang bzw. Mitte November 2011 freigeschaltet werden – und zwar vor der in New York stattfindenden digitalen Marketing Messe ad:tech.
Hier nämlich wird Keynote Speaker Christian Oestlien, Produktmanager bei Google („Head of Social Advertising Products“), am 09.11.2011 über die Möglichkeiten für Unternehmen referieren, wie man mit Google+ in einen engen und langfristig ausgerichteten Kontakt mit seinen Kunden treten und sich sozial engagieren kann. Da dies nur über die von Google vor Monaten bereits angekündigten Unternehmensprofile geschehen kann, ist ihre Einführung zur ad:tech in New York also sehr plausibel. (weiterlesen …)
Der PageRank war bisher ein festes Marketing Mittel von Google und wurde trotz viel Gemunkel bisher auch noch nicht entfernt. Seit kurzem ist es jedoch so, dass viele Browser Erweiterungen und SEO-Tools keinen PageRank Wert mehr ausgeben.
Dass jetzt wieder Gerüchte auftauchen, Google hätte den PageRank abgeschafft, ist verständlich – aber falsch. Google hat lediglich eine Änderung an der Abfrage URL vorgenommen, so dass viele Browser Erweiterungen und Tools nun die falsche URL abrufen.
Auch wenn viele Tools und Erweiterungen schon seit vielen Jahren die PageRank Abfragen durchführen, so hat Google dies dennoch bisher nicht als öffentliche Funktion bereit gestellt. Dies ist wohl auch der Grund, wieso Google ohne Vorwarnung die seit langer Zeit gültige URL zur Abfrage des PageRank geändert hat.
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