Zertifizierte Agentur

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat trafficmaxx das SEA-Zertifikat für seriöses Search-Engine-Advertising verliehen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. hat trafficmaxx das SEO-Zertifikat für seriöse Suchmaschinenoptimierung verliehen. Google Adwords Certified Partner
 

Blog-Archiv

Datenschutzprüfung zur Analytics-Implementierung

15. Mai 2012 in Allgemein, Google | Kommentieren
Anonym

Aber bitte anonym. (Foto: Matt Cunnelly / flickr.com CC BY)

Der Einsatz von Google Analytics ist gerade im professionellen Betrieb einer Internetseite oder eines Online-Shops eines der hilfreichsten Tools für die Betreiber. Lange Zeit stand dieses Tool gerade bei deutschen Datenschützern dafür in der Kritik, zu freizügig mit Besucherdaten umzugehen. Seit Herbst letzten Jahres ist es jedoch möglich, Google Analytics in einer Form zu nutzen, die rechtlich konform ist. Hierbei wird keine komplette IP-Adresse mehr aufgezeichnet.

Das Bayerische Ladesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat 13.404 Internetseiten auf die Einhaltung dieses Faktors hin überprüft.  Auf 10.955 Seiten wurde Google Analytics nicht eingesetzt. Von den verbliebenen 2.449 Internetseiten hatten nur 78 diese datenschutzkonforme Version von Google Analytics im Einsatz.

Das BayLDA hat angekündigt, an die Seitenbetreiber heranzutreten, welche die alte Version von Google Analytics im Einsatz haben und diese zu einem Wechsel aufzufordern. Ende Mai soll eine zweite Überprüfung stattfinden.

Wer sich unsicher ist, ob der Tracking-Code rechtlich konform eingebaut ist, kann auch das Amt anschreiben und um eine Überprüfung der Implementierung bitten. Hierzu reicht eine Mail mit der URL im Betreff an die Adresse: onlinepruefung@lda.bayern.de

Pressemitteilung des BayLDA: Link

Tracking Code bei Google Analytics ändern: Link

Photoquelle : Link

 

Neuer Google Places Bulk Upload

14. Mai 2012 in Google | Kommentieren

Bereits am Dienstag hat Google das Interface für Google Places Bulk Uploads überarbeitet. Ein aus optischer Sicht durchaus gelungener Schritt. Vermutlich wird dies nur der erste Schritt in der Überarbeitung von Google Places sein. Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle bereits über die neuen Google Places Kategorien geschrieben.

War es bisher möglich die Daten des Bulk Upload in der aus Google Spreadsheets bekannten Benutzeroberfläche zu bearbeiten, steht nun ein individuelles Interface zur Verfügung. Leider hat sich in einem ersten Test gezeigt, dass bereits hinterlegte und verifizierte YouTube Videos und Bilddateien, nach Veränderungen am bereits bestehenden Eintrag nicht mehr als solche erkannt werden. Dieser Bug, bereits aus dem alten Bulk Upload bekannt, ist äußerst unangenehm, da hier nur durch manuelles Nacharbeiten kurzfristige Abhilfe geschaffen werden kann.

Fehler im neuen Google Places Bulk Upload

Fehler im neuen Google Places Bulk Upload

Benutzerdefinierte Attribute aus Bulk Upload entfernt

Benutzerdefinierte Attribute aus Bulk Upload entfernt

Quelle: http://support.google.com/places/bin/answer.py?hl=de&answer=1722104

Der aus unserer Sicht bedeutsamste Schritt in der Überarbeitung liegt jedoch nicht in der optischen Anpassung der Benutzeroberfläche, sondern in der Abschaffung benutzerdefinierter Attribute, zumindest innerhalb der Bulk Upload Tabellen. Zwar ist das Feature „Zusätzliche Details“ noch im Google Places Backend bei der Erstellung eines manuellen Eintrags vorhanden, doch wird dies vermutlich nicht mehr von langer Dauer sein.
(weiterlesen …)

 

Soziale Netzwerke in Google Analytics

4. Mai 2012 in Google, Know-how | Kommentieren

Seit kurzem ist es mit Google Analytics möglich Informationen über die sozialen Signale eigener Beiträge angezeigt zu bekommen. Interessant dürften hierbei vor allem Trackbacks und der neue Social Report sein.

Am dritten Mai schrieb Ilya Grigorik vom Google Analytics Team folgendes: „These reports provide another layer of social insight showing which of your content attracts links, and enables you to keep track of conversations across other sites that link to your content. Most website and blog owners had no easy mechanism to do this in the past, but we see it as another important feature for holistic social media reports. When you know what your most linked content is, it is then also much easier to replicate the success and ensure that you are building relationships with those users who actively link to you the most.”

Wie man diese neuen Informationen findet, erklärt unsere kurze Anleitung:

Nach der Anmeldung klickt man auf „Besucherquellen“, „Soziale Netzwerke“, „Seiten“, sortieren nach „Daten-Hub-Aktivitäten“, „Geteilte URL“,  „Aktivitäts-Stream“ und schließlich „Ereignisse“.

Ein Beispiel für einen Social Report

So kann der Social Report aussehen.

 

via Search Engine Land

Original-Meldung von Ilya Grigorik

 

Erste Auswirkungen des Google Updates April 2012

25. April 2012 in Google | Kommentieren

Wie heute Morgen bereits berichtet, hat Google ein weiteres Update durchgeführt, bei dem gewisse Websites in den Rankings abgewertet wurden.

Johannes Beus von SISTRIX hat nun eine erste Tabelle im Blog veröffentlicht, bei den man vorab die offensichtlichsten Gewinner und Verlierer auf Basis vom SISTRIX Sichtbarkeitsindex sehen kann. Wie zu erwarten und wie man auch aus anderen Quellen schon erfahren hat, konnten bei dem Update besonders die Seiten mit guten Inhalten bessere Positionen erreichen. Hierzu zählen unter anderem t3n.de, nachdenkseiten.de und perlentaucher.de.

Auf der Verliererseite treffen wir auf Affiliate Seiten. Mit einer Sichtbarkeitsveränderung von -100% wird die Tabelle von onlinekredite.com und kreditvergleich.com „angeführt“. Es bleibt spannend was sich noch genau verändert hat.

 

Google führt SERP-Optimierung durch

in Google, SEO | Kommentieren

Google schaltet Update live

In der Nacht hat Google eine bereits angekündigte SERP-Optimierung durchgeführt. In Zukunft wird dieses Update weiterhin überoptimierte Seiten erwischen, die den Nutzern wenig sinnvolle und nicht hilfreiche Inhalte liefern.

Von Matt Cutts selbst wurden im Google Webmaster Central Blog Beispiele gegeben, wie sogenannter Webspam in den Augen von Google aussieht. Betreffen wird das Update laut Cutts etwa 3% der deutschsprachigen Suchergebnisse.

Neu ist hierbei, dass nicht nur Keywordstuffing abgestraft wird, sondern auch weniger offensichtliche Spam-Texte. Als Beispiel führt Cutts einen Text über Fitness an, der einerseits wenig hilfreiche Informationen bereit hält und andererseits nach einem bestimmten Muster auf Anbieter von Krediten verlinkt. In dem Beitrag von Matt Cutts wird auch gesagt, dass es nicht ganz einfach und mit einer simplen Analysen getan ist, solche Texte zu erkennen. Durch die vielen Keywords und Keywordlinks hebt sich der Text jedoch von üblichen White Hat Inhalten ab, so dass hierdurch ein Rückschluss auf eine Black-Hat-Optimierung, die gegen die Google Richtlinien verstößt, gezogen werden kann.

Weiterhin wohlmeinend steht Google laut Cutts der White Hat Optimerung gegenüber, die auf ein besseres Web-Erlebnis abzielt und auf hilfreiche und gut vermittelte Informationen setzt. Zitat Matt Cutts: “We want people doing white hat search engine optimization (or even no search engine optimization at all) to be free to focus on creating amazing, compelling web sites.”

 

Eyetracking-Studie der Google-Ergebnisseiten: Soziale Empfehlungen

13. April 2012 in Google, Social Media | Kommentieren

Es gibt immer wieder Bachelorarbeiten, die das Augenmerk einer Sparte oder manchmal einer allgemeinen  Publikation erreichen. Vor allem empirische Studien sind immer wieder von Interesse, untersuchen Sie doch in einem überschaubaren und somit aktuellen Rahmen spezifische Fragestellungen. Zu diesen Arbeiten kann man die vergleichsweise frische Abschlussarbeit von Hendrik Terbeck ohne Frage zählen.

Unter dem Titel „Der Einfluss sozialer Empfehlungen auf das Selektionsverhalten in Suchmaschinen – eine Eyetracking-Studie der Google-Ergebnisseite“ legt Terbeck die Ergebnisse einer Studie mit immerhin 50 Testpersonen vor. Untersucht wurde, ob soziale Empfehlungen von Freunden das persönliche Auswahlverfahren auf Suchergebnisseiten beeinflussen. Vor allem in Hinblick auf den +1-Button von Google+ können diese Ergebnisse analysiert werden. Schließlich besteht hier momentan das beste weil direkteste Sichtbarkeitspotenzial in Hinblick auf soziale Empfehlungen.

Heatmap aus der Bachelorarbeit von Hendrik Terbeck

Terbeck visualisiert seine Ergebnisse mittels Heatmaps

Die Ergebnisse der Arbeit bieten zunächst wenig Überraschendes. So hat das erste organische Ergebnis bei Google den höchsten Anteil der Klicks. Die allgemeine Bekanntheit einer Marke liefert nach den Inhalten aus Titel, Beschreibung und URL den häufigsten Klickgrund.

Die tatsächliche Wichtigkeit sozialer Empfehlungen beim Auswahlprozess wurde als „mittelmäßig“ angegeben. Erst wenn ein Anspruch durch Titel und URL beim Suchenden erfüllt ist, so Terbeck, werden etwaige Empfehlungen hinzugezogen. Bei der Findung der Aufmerksamkeit waren soziale Empfehlungen so gut wie irrelevant.

Dies mag nun ernüchternd anmuten. Terbeck hält jedoch fest, dass die von ihm analysierte Situation wissenschaftlich konstruiert war. Er geht davon aus, dass Suchende unter realen Umständen eher auf Empfehlungen echter Freunde eingehen würden und diese dann auch mehr Beachtung fänden.

Die Bachelorarbeit von Hendrick Terbeck ist auf dieser Seite frei zugänglich: Eyetracking-Studie der Google-Ergebnisseite

 

Google: Social Connections einsehen

10. April 2012 in Google, Social Media | Kommentieren

Mit den Social Connections von Google ist es möglich, die verschiedensten Beziehungen aus Sozialen Netzwerken wie Google+ oder etwa Twitter in die Suchergebnisse persönlich einfließen zu lassen. Dies wird von Google schon aktiv umgesetzt, wenn man sich einmal die Suchergebnisse eines sozial vernetzten Users in der englischsprachigen Suche anschaut. Die Social Connections leitet Google von freiwillig eingetragenen Daten bei Google+ und Google Mail sowie anhand weiterer sozialer Netzwerke ab, die mit dem jeweiligen Nutzer in Verbindung gestellt werden können.

Das Thema personalisierte Suche wurde von uns bereits an anderen Stellen mehrmals behandelt. Man kann die Bedeutung dieser Neuerung, die Google von langer Hand geplant hat, auch nicht unterschätzen. Erfreulich ist aber, dass es die Möglichkeit geben wird, Suchergebnisse ohne persönliche Treffer zu bekommen. Dies wird mit einem einzelnen Knopfdruck erledigt.

Per Knopfdruck die persönlichen Ergebnisse deaktiveren

Mit einem Knopfdruck lassen sich persönliche Ergebnisse deaktivieren.

Je mehr man also in sozialen Netzwerken von sich preis gibt, desto persönlicher kann die Suche werden. Vielleicht bietet gerade dies die Chance, noch passendere Ergebnisse noch schneller liefern zu können. Auf dieser Seite kann man Einblicken, wie gut Google bereits das individuelle soziale Netz kennt: Google Social Connections

 

Kurzmeldung: Google Authorship in Deutschland

30. März 2012 in Google, Web2.0 | Kommentieren

Eine kurze Info an all die Blogger, Internetautoren und Redakteure da draußen: Die Google Authorship Infos für Deutschland sind live. Das bedeutet unter anderem, dass es sich nun erst recht lohnt, ein Google+ Profil anzulegen. Dieses sollte mit einem schönen/serösen Profilbild ausgestattet sein.

Ein Beispiel für die Anzeige von Google Authorship

So sieht das Authorship Snippet für Deutschland aus.

Somit dürfte auch in Deutschland in naher Zukunft die Bedeutung von Google+ steigen. Für Autoren, die im Internet publizieren ist diese Form der kostenlosen Eigenwerbung natürlich auch eine Chance.

 

Rumänien versus Google Suggest

29. März 2012 in Google, Kurioses | Kommentieren

Die Rumänen sind unzufrieden mit ihrem Image. Genauer: Mit  ihrem Image laut Google Suggest. Gab man bei Google folgende die Worte „Romanians are“ ein, so erhielt man als Suchvorschlag hauptsächlich unschöne Attribute wie stupid, rude oder ugly. Solch ein Bild sagt einer Nation natürlich nicht zu, vor allem wenn man es mit der beliebtesten Suchmaschine der Welt zu tun hat. Man beschloss, auf so genannten positiven Rassismus zu setzen und rief die Kampagne „Romanians are smart“ ins Leben.

Bei dieser Kampagne, die noch bis zum 1. Dezember läuft, geht es darum die Autocomplete Suggestions von Google durch eine Vielzahl von Suchanfragen abzuändern. So soll an erster Stelle „Romanians are smart“ beziehungsweise das Äquivalent der Aussage in anderen Sprachen erscheinen. Hinter dieser Idee steht Rumäniens beliebtester Schokoriegel ROM.

Die Marke ROM besteht bereits seit den Zeiten des Kommunismus und fiel schon in der Vergangenheit durch inspirierte Werbekampagnen auf, die sehr viel Aufmerksamkeit generieren konnten. Hier ein Beispiel aus dem Jahr 2010.

Die Kampagne „Romanians are smart“ ist also nicht ganz uneigennützig. Das überrascht allerdings kaum und nimmt dem Vorhaben nicht seinen unbestreitbaren Erfindungsreichtum. Auf der Seite romaniansaresmart.com findet sich neben dem Aufruf zur Eingabe der titelgebenden Suchanfrage praktischerweise ein Video-Tutorial. (weiterlesen …)

 

Update zum “Anti-SEO” Update

21. März 2012 in Google, SEO | Kommentieren

Vorgestern veröffentlichten wir einen Post über ein kommendes Update beim Google Suchalgorithmus. Im Netz hat das Zitat von Matt Cutts schnell die Runde gemacht und bei vielen Seitenbetreibern mag sich eine leichte Panik breit gemacht haben.

Hierfür wollen wir an dieser Stelle Entwarnung geben. “Überoptimierung von Seiten” meint im Grunde Spam-Verhalten. Also zum Beispiel die Verwendung von versteckten Keyword-Ketten, an der Stelle von gutem Content. Nachzulesen sind Googles eigene Ratschläge zur sinnvollen Optimierung von Seiten in diesem Dokument.

Wie es bei Yoast treffend festgehalten wurde: „As Matt said on that same panel one more time, they have nothing against SEO, they have something against spamming.”

 
Older posts