Die deutschen Google-Nutzer können sich seit dieser Woche ihre persönlichen Suchergebnisse so zusammenstellen wie sie möchten. In den USA ist das neueste Google-Feature bereits seit November 2008 im Einsatz.
Bei jedem Suchergebnis haben angemeldete Google-Nutzer seit kurzem die Möglichkeit ihrer eigenen Suchtreffer zu bewerten und zu kommentieren. So können sie interessante Seiten auf Position 1 der jeweiligen Suchergebnisseite (SERP) heben – „Aufwerten“ – oder Ergebnisse ausblenden – „Entfernen“ – die für sie uninteressant sind. Diese Veränderungen sind jedoch nur für den einzelnen eingeloggten User sichtbar und haben keinen direkten Einfluss auf das natürliche Ranking einer Seite.
Wie bei Google-Konten üblich, bleiben die Einstellungen automatisch für zukünftige Suchen erhalten. Alle eigenen SERP-Anpassungen sind darüber hinaus auf einer extra Seite „Meine Such-Wiki-Einträge“ über den Footer jeder Suchergebnisseite erreichbar und können dort nach Belieben editiert oder gelöscht werden.
Während die Bewertung rein privater Natur ist, sind die Kommentare jedoch auf der Seite „Alle Einträge für dieses Such-Wiki anzeigen“ öffentlich sichtbar. Für das Online Reputationsmanagement von Unternehmen stellt diese Entwicklung eine Herausforderung dar, wie Erfahrungen aus den USA zeigen. Unzufriedene Kunden oder Konkurrenten könnten sich ihren Frust – ob begründet oder nicht – ab sofort nicht nur auf Bewertungsportalen wie Ciao oder Dooyoo, sondern eben nun auch bei Google von der Seele schreiben.
Seit Anfang April ist die Google Suggest Funktion, die während des Eintippens eines Suchwortes Kombinationsvorschläge macht, aus dem Beta-Stadium entschlüpft und für alle Nutzer verfügbar. Die Auswahl der vorgeschlagenen Begriffe bezieht sich dabei auf die meistgesuchten Nutzer-Anfragen und werden den Nutzer als Dropdown-Liste für genauere Suchanfragen automatisch von Google eingeblendet.
Was als Mehrwert für den Nutzer eingeführt wurde, könnte sich jetzt als Boomerang für Google herausstellen, denn bei einigen Suchanfragen schlägt diese Funktion dem Nutzer unter den meistgesuchten Begriffen Suchkombinationen vor, die nahe an die Aufforderung zur Nutzung von Raubkopien gehen.
Beispielsweise macht Google bei der Eingabe von “microsoft office 2007″ folgende Ergänzungsvorschläge:

Demnach rät Google dem Suchenden zu vermeintlich unseriösen Alternativen. Denn klickt man die vorgeschlagenen Suchergänzungen an, erhält man auf der ersten Trefferseite durchaus Links zu einschlägigen Quellen, welche die fragwürdigen Downloads vermitteln. Man darf gespannt sein, wie lange sich Google Zeit lässt, um die aktuellen Vorschläge auszufiltern.
Die Search Marketing Expo (SMX) findet vom 22. bis 23. April 2009 in München statt. Heute Mittag hat Bastian Dautzenberg, unser Teamleiter in Berlin, im Panel zum Thema Reputation Management und Social Media Management gesprochen.

Der Grundtenor war, dass Social Media Aktivitäten sinnvoll für eine positive Online Reputation eines Unternehmens sein können. Mit unseren Social Media Leistungen SMAART reputation oder dem Social Media Newsroom bieten wir interessante und innovative Produkte, die den ganzheitlichen Ansatz im Online Marketing unterstützen.
Lange wurde die Bildersuche nur als nettes Gimmick am Rande behandelt, nun hat Google nachgelegt und die Suche deutlich verbessert. Neben den bekannten Einschränkungen nach Größe (groß, mittel, klein), kommen nun als Erweiterung auch Farben dazu. Daneben gibt es aber auch einige weniger bekannte Befehle wie die Kategorisierung der Pixelgröße.
Noch sind nicht alle diese Neuerungen in der deutschen Bildersuche zu finden, aber das ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, wie auch die Suche nach Inhalten (z.B.: Gesichter oder Cliparts) und der o.g. Größe bereits umgesetzt wurden.
Neuestes Projekt der erfindungsreichen Kalifornier ist die Suche nach ähnlichen Bildern. In den sogenannten Google Labs ist diese Funktion bereits jetzt zu begutachten. So wird bei einigen Bildern ein weiterer Link eingeblendet, um “simular images” zu finden. Nach einer allgemeinen Bildersuche nach Paris erhält man über diese eingrenzende Funktion bspw. eine Vielzahl von Bildern zum Eifelturm oder zum Starlet Paris Hilton.
Bereits seit vielen Jahren haben wir insgesamt sechs Plan-Patenschaften für Kinder aus Nepal, Niger, Peru und Sudan übernommen. Nun haben wir Plan Deutschland bzw. in erster Linie bedürftige Familien mit einer anderen Aktion unterstützt und eine von Werder Bremens Fußball-Star Diego signierte Kuh ersteigert.

Für den Gegenwert dieser Auktion werden nun zwei Milchkühe für Familien in Ruanda angeschafft, die sich damit eine neue Existenz aufbauen können: die Kühe liefern eine tägliche Ration Milch, die für die Entwicklung der Kinder wesentlich ist und aus dem Verkauf von Überschüssen können Schulgebühren entrichtet und die Einkommen der Familien aufbessert werden.
Mehr Informationen zu der Aktion gibt es in unserem Agenturblog und auf der Plan-Website. Wer selbst das Projekt Milchkühe für Ruanda unterstützen möchte, findet dort ebenso Informationen.
Anfang April gewährte Google erstmals Einblick in eines seiner Container Data Center. Im Rahmen des Google Efficient Data Centers Summit im Google Hauptquartier (Mountain View, Californien) wurde erstmals ein Video über das Innenleben eines “DataCenter” gezeigt, welches nun auch online verfügbar ist:
Damit lüftet Google das Geheimnis, wie es in einem seiner Rechenzentren aussieht. Auf 45 Container verteilt werden hier insgesamt 52.200 Server betrieben. Das sind also 1.160 Server pro Container, welcher jeweils eine eigene Notstromversorgung (USV) besitzt.
Nachdem Google zu Beginn “normale” Desktop PCs als Server eingesetzt hat, ist das, was man im Video sehen kann, eine deutlich andere Hausnummer.
Laut einer Webanalyse der Firma StatCounter ist der Mozilla-Browser Firefox 3 aktuell der beliebteste Browser in Europa und überholt damit erstmals den Internet Explorer 7. Die Statistik besagt, dass Firefox von insgesamt 35,05 % der Internetnutzer verwendet wird, den IE7 nutzen nur noch 34,5 %.
Gesamtheitlich fällt der Marktanteil der Microsoft-Browser (IE6-8) unter die 50 Prozent-Marke, gefolgt von Mozilla Firerfox 2,3 mit 38%. Mit immerhin 5% belegt Opera vor Chrome und Safari den dritten Platz.
Eine ergänzende Statistik auf heise.de deutet an, dass technisch affine Nutzer Firefox noch stärker vertrauen. Wir dürfen also gespannt sein, ob Microsoft mit dem Internet Explorer 8 wieder Marktanteile gutmachen kann.
Bereits im Jahr 2005 wurde das rel-Attribut mit dem Wert “nofollow” eingeführt. Es dient dazu die Auswirkungen von Spam auf Webseiten zu vermeiden und die Ergebnisse bei Suchmaschinen zu verbessern. Die mit dem “nofollow”-Wert markierten Links sind aus Sicht der Suchmaschinen faktisch nicht existent.
Im Umkehrschluss war es bisher aber nicht möglich bestimmte Links zu priorisieren. Alle Links die nicht “nofollow” sind hatten stets die gleiche Relevanz und eine weitergehende Bewertung war nicht möglich.
Um weiterhin die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern, sollen sich die großen Suchmaschinenbetreiber auf eine Erweiterung der Linkpriorisierung verständigt haben und nun zwei neue Werte für das rel-Attribut ermöglichen.
Über die konkreten Auswirkungen auf die Suchergebnisse hält sich das Konsortium bisher bedeckt. Grundsätzlich lässt sich daraus schließen, dass die Suchmaschinenbetreiber mit diesen Attributen dem Web 2.0 und dem Trend zum semantischen Web Tribut zollen wollen. Mit den Werten “love” und “hate” hätten Website-Betreiber die Möglichkeit einem Link eine positive bzw. negative Wertung mit auf den Weg zu geben.
Beispiel:
<a href=http://www.microsoft.com rel="hate">Microsoft</a>
Die Google-Mitarbeiterin April Scherzinger soll in einem Interview erklärt haben, dass das Suchmaschinenkonsortium sich durchaus bewusst sei, dass eine Priorisierung von Linkbeziehungen den Wettbewerb verzerren könne. Scherzinger habe jedoch ergänzt, dass man durch einen entsprechenden Algorithmus einen Missbrauch der Funktion sehr schnell erkennen könne und die jeweilige Seite ggf. selbst mit rel=“hate“ versehen werde.
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