Das Google-Prinzip des PageRanks, der über Links von Website zu Website vererbt wird und seinerzeit am Initialerfolg der Suchmaschine stark beteiligt war, ist noch immer ein wichtiger Faktor bei der Gewichtung von Suchergebnissen.
Allemal so groß ist der Einfluss der Links, dass Linkbuying trotz drohender Abstrafungen weiterhin für viele attraktiv erscheint. Mithin schafft es diese Manipulation auch lange Zeit nach der Einführung eigener Google-Penalties, den Suchergebnissen geradezu ihren Stempel aufzudrücken. Regelrecht angesagt waren hier noch bis vor kurzem u.a. starke Backlinks von Websites aus dem osteuropäischen Raum, die bislang noch nicht im Fokus der Spamjäger waren.
Google schaltet im Kampf gegen Handel mit Links nun womöglich einen Gang höher: nach den Erfahrungen von trafficmaxx lag über einen langen Zeitraum das Risiko beim Linkhandel vorwiegend beim Verkäufer. Eine Abstrafung wirkte sich lediglich auf die PageRank-Vererbung oder gar nur den sichtbaren Toolbar-PageRank aus. Nach Meinung vieler Beobachter erreichten die in diesem Zusammenhang angewandten Penalties in letzter Zeit jedoch eine neue Qualität: so scheinen nun vermehrt auch Fälle aufzutreten, in denen sowohl Verkäufer als auch Link-Käufer mit Herabsetzung in den Suchergebnissen belegt wurde.
Sollte dies bei Google zum Standard im Umgang mit dem Thema Linkkauf sein, drohen harte Zeiten für Website-Inhaber, die sich unwissentlich auf einen Kuhhandel mit dem “schnellen Ranking” eingelassen haben. Und selbstverständlich sind auch die googelschen Antispam-Algorithmen nicht unfehlbar. Unvermeidbare Kollateralschäden im Kampf gegen Blackhat-Methoden – oder doch Anzeichen eines Systems, das vom Spam eingeholt wurde?
Am 17. und 19. Februar 2009 bietet trafficmaxx am Bremer Standort kostenlose Seminare zu den Themen Suchmaschinen- und Online-Marketing und Web2.0 im Unternehmenseinsatz an und vermittelt in diesem Rahmen wertvolle Informationen:
Seminar „Suchmaschinen- und Online-Marketing“:
Seminar „Web 2.0 im Unternehmenseinsatz“:
Wenn auch Sie Interesse an der Teilnahme haben, würden wir uns freuen, Sie in gemütlicher Runde (bis zu 10 Teilnehmer aus dem Marketing- oder IT-Bereich) in unserem Hause begrüßen zu dürfen.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile:
Dienstag, 17.02.2008
> Suchmaschinen- und Online-Marketing, von 14:00 bis ca. 15:30 Uhr
> Web 2.0 im Unternehmenseinsatz, von 16:00 bis ca. 17:30 Uhr
Donnerstag, 19.02.2008
> Web 2.0 im Unternehmenseinsatz, von 14:00 bis ca. 15:30 Uhr
> Suchmaschinen- und Online-Marketing, von 16:00 bis ca. 17:30 Uhr
Die Seminare finden in unseren Bremer Räumen in der Haferwende 1 statt.
Gerne können Sie die Seminare einzeln oder in Kombination besuchen.
Zur Anmeldung verwenden Sie bitte einfach unser Kontaktformular oder wenden Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 0421/278670 an uns. Gerne stehen wir Ihnen natürlich auch für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
“Twitter” füllt eine interessante Lücke zwischen Sozialen Netzwerken, Micro-Blogging und Instant Messaging. Seinen Geheimtipp-Status als Marketing-Instrument und Infokanal für Fimen hat der 2006 ans Netz gegangene Onlinedienst bereits verloren. Rund um die Twitter-Schnittstelle schart sich zudem eine Fülle von weiteren Diensten und bietet zusätzliche Auswertungen und Features.
Blogger sind es schon lange gewohnt, durch Mechanismen wie Pingbacks und Trackbacks automatisch über Reaktionen zu Ihren Veröffentlichungen informiert zu werden. Eigentlich liegt es also nahe, eine enge Verzahnung von Twitter mit Weblogs zu schaffen, um zu erfahren was im Web über die eigenen Artikel gezwitschert wird. Der schließlich vor wenigen Tagen geborene “TweetBack” holt Tweets zu Blogbeiträgen in Form von Kommentaren auf die eigene Seite. Das Feature kommt derzeit als Plugin für das Weblog-System WordPress daher und ist dabei, einen kleinen Siegeszug durch die Blogosphäre anzutreten.
Neben der ersten Implementation von Dan Zarella steht der Bloggerschaft mittlerweile eine zweite, komfortablere Variante in Gestalt des Plugins “TweetBacks for WordPress” zur Verfügung, die aus der Feder von Joost de Valk stammt.
Einige Nutzer haben vielleicht schon bemerkt, dass bei Google.com (US-Version) und auch bei den regionalen Ablegern der Suchmaschine bisweilen einige neue Features bei den Suchergebnissen auftauchen. So lassen sich hin und wieder Suchergebnisse abrufen, die den Schluss vermuten lassen, dass der Suchmaschinengigant im Bereich der semantischen Suche in kleinen, aber steten Entwicklungsschritten deutliche Fortschritte macht.
Wie bei ReadWriteWeb berichtet wurde, beantwortet Google diverse Suchanfragen nun einfach selbst und listet erst anschließend die natürlichen Suchergebnisse passend zur Suchanfrage aus.
Und jetzt wird es interessant, denn nicht immer befinden sich die gesuchten Begriffe auf der als Quelle angegebenen Website, sondern lediglich deren Synonyme inmitten eines semantisch unstrukturierten und somit nicht extra aufbereiteten Datensatzes.
Man vergleiche die beiden folgenden Suchanfragen:

Auf der als Quelle angegebenen Website befindet sich der Begriff „Spouse“ jedoch nicht – lediglich die Wörter „Family“ und „Married“ lassen sich inhaltlich dem Namen des Ehemanns von Marlene Dietrich zuordnen:

Nun zur nächsten Suchanfrage:

Wie man oben in dem Screenshot erkennen kann, beantwortet auch hier Google die gestellte Frage eigenständig und verweist dabei sogar auf eine andere Quelle, als bei der ersten Suchanfrage:
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Bei diesem Beispiel befinden sich zwar die gesuchten Begriffe auf der als Quelle genannten Website, liegen jedoch inmitten eines semantisch nicht weiter aufbereiteten, umfangreichen Textabschnitts. Google scheint demnach mittlerweile in der Lage zu sein, exakte Antworten auf spezifische Suchanfragen zu liefern, anstatt den Nutzer auf andere Websites zu verweisen – ein wichtiger Schritt in Richtung „Universal Search“.
Eine weiteres Beispiel:

Der Nutzer braucht überhaupt nicht mehr auf eine andere Website zu navigieren, da die Antwort zuoberst ausgeliefert wird. Dies ist natürlich keine gewaltige Leistung auf dem Weg zur perfekten semantischen Suche, es zeigt sich jedoch deutlich, dass sich bei Google etwas in diese Richtung tut.
Auch der deutsche Markt wird langsam davon betroffen, wie die Suche nach „Kinoprogramm Berlin“ zeigt:

Nach Klick auf „Weitere Filme“ wird einem anschließend von Google eine Übersicht über das laufende Kinoprogramm in Berlin präsentiert – wie praktisch!
Fazit:
Sowohl die oben angesprochenen Beispiele für die semantische Suche als auch die „Universal Search“ stellen einen Hinweis auf eine spannende Entwicklung auf dem Suchmaschinenmarkt dar, da sich hieraus auch für die Suchmaschinenoptimierung neue Möglichkeiten ergeben.
Seit geraumer Zeit gehört Basicthinking zu den bekanntesten Weblogs Deutschlands. Nun hat sich Robert Basic entschieden, sich von seiner Domain basicthinking.de zu trennen:
… Basic Thinking zum Verkauf ausschreiben und ein komplett neues Blog starten, frisch, unverbraucht, von quasi Null beginnend wie früher? Auch befreit ohne das Gelaber, was ein A-Blogger schreiben darf und was er gefälligst als Aushängeschild zu verantworten hat, …
Was gestern Nachmittag noch ein Gedankenspiel war ist nun Gewissheit: Basic Thinking wird bei eBay versteigert. Zukünftig will Robert Basic dann seine Inhalte auf zwei verschiedene Blogs verteilen. Sicher wird es ihm nicht schwer fallen, auch hier erfolgreich weiter zu machen.
Hier spielen Aspekte wie die Qualtität der Beiträge, Keywordrelevanz, Alter, Backlinkzahlen, Blogosphäre und PageRank sicher eine große Rolle. In diesem Fall ist aber wohl eher der Autor verantwortlich für den Erfolg, durch seine Bekanntheit, seine Texte und seine Blogfrequenz. Und all dies wird bedauerlicherweise eben nicht mit (v)erkauft.
Gerade bei so bekannten Domains, wie in diesem Fall, darf man natürlich nicht vergessen, dass die Masse der Backlinks aus Blogrolls stammen und es ist zu vermuten, dass mit dem Verkauf viele Links einfach gelöscht oder gegen die neuen Domains von Herrn Basic ausgetauscht werden, womit ein deutlicher Verlust an Links und Gewichtung der Website einhergehen dürfte.
Es wird sicherlich spannend zu beobachten, wie sicher dieser Domainverkauf entwickelt.
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