Anzeigenkunden von Google AdWords sollten derzeit besondere Vorsicht bei vermeintlichen Mails vom AdWords-Support walten lassen: in vielen Posteingängen finden sich dieser Tage eMails wieder, die den Leser dazu bringen wollen seine AdWords-Anmeldedaten preiszugeben.
Der unverdächtig erscheinende Link in der eMail führt dabei nicht zur angegebenen Adresse …

… sondern zu einem exakten Nachbau, der unter einer Adresse nach dem Muster http://adwords.google.com.boese.cn/select/Login/ abgelegt ist.
Auch oder gerade bei häufigem Umgang mit der Google’schen Login-Seite kann man den Unterschied im Rechnernamen leicht übersehen – und schon hat man den Betrügern die eigenen Login-Daten frei Haus in die Hände geliefert.
Besonders hellhörig sollte man bei diesen und ähnlichen Betreffzeilen werden:
In zweiten Teil der Miniserie “Tipps für Unternehmensblogs” gehen wir diesmal auf das Thema “Konsequenz” und “Regelmässigkeit” ein. Die einzelnen Teile der Serie bauen zwar nicht auf einander auf, aber wenn Sie den ersten Teil verpasst haben, finden hier noch weitere Infos zu “Kommunikations- statt Werbeplattform“.
Eine Community oder Gemeinschaft entsteht durch konsequente Pflege, das ist im privaten, wie auch im geschäftlichen Umfeld so. Nicht anders verhält es sich bei den Blogs, denn Sie wollen ja auf Dauer begeistern und nicht nur ein Zufallstreffer unter vielen sein. Deshalb ist es wichtig sich stetig weiterzuentwickeln, und zwar:
Unternehmens-Blogs starten häufig voller Enthusiasmus und veröden dann, weil die Autoren nichts mehr zu erzählen haben. Hapert es auch bei Ihnen mit neuen Ideen? Versuchen Sie es mit diesem einfachen, aber wirkungsvollen Trick: Setzen Sie sich ein festes Ziel für Anzahl oder Regelmäßigkeit von Veröffentlichungen, bleiben Sie dabei aber in realistischen Dimensionen. Halten Sie danach Ihr Ziel ein und setzen Sie damit einen Stein nach dem anderen. Kommt dabei hin und wieder ein Text heraus der nichts taugt? Macht nichts, dann eben fort damit – bei nächster Gelegenheit schreiben Sie sicher etwas Besseres!
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Suchmaschinenoptimierung ist nicht gleich Suchmaschinenoptimierung. Bei der Herangehensweise zur Optimierung einer Website unterscheidet man zwischen „White Hat SEO“, welches sich an die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber hält und mit allgemein üblichen Maßnahmen versucht, eine Website zu optimieren und damit das Ranking in den Suchergebnissen zu verbessern, und dem sogenannten „Black Hat SEO“, welches für eine Suchmaschinenoptimierung steht, die auch nicht auf Tricks verzichtet, die von Betreibern von Suchmaschinen als Spam bewertet werden. Beim Black Hat SEO geht man ein gewisses Risiko ein, denn sobald Suchmaschinen diese Tricks entlarven, kann es bis zum kompletten Ausschluss der Website aus dem Index kommen, sodass die Website überhaupt nicht mehr in den Suchergebnissen erscheint. Ein bekanntes Beispiel, wie man Suchmaschinenoptimierung nicht betreiben sollte, ist der Fall BMW aus dem Jahre 2006.
„Cloaking“ wird oft im Zusammenhang mit Black Hat SEO genannt. Cloaking bedeutet, dass eine Website so eingerichtet wird, dass Suchmaschinen andere Inhalte präsentiert werden als normalen Surfern. In Verruf geraten ist die Technik, da diese oft dazu genutzt wurde/wird, um speziell für Suchmaschinen aufbereitete Doorwaypages (Brückenseiten) vor den realen Benutzern zu verstecken. Doorway-Seiten liefern den Suchmaschinen Webseiten, die auf bestimmte Keywords „optimiert“ sind. Durch oft karges Aussehen und sinnfreien Content sind sie für den User jedoch kaum attraktiv. Deswegen werden die User in der Regel gleich weitergeleitet, ohne die Seite zu Gesicht zu bekommen. Dabei sagen die bspw. Google Richtlinien für Webmaster ganz klar: „Vermeiden Sie Cloaking. [...] Erstellen Sie Seiten für Nutzer und nicht für Suchmaschinen.“
Auf der anderen Seite gibt es aber auch sog. „positives Cloaking“, welches zu keiner Abstrafung führt und ganz im Gegenteil dafür sorgt, dass den Suchmaschinen das Indizieren der Website vereinfacht wird. Websites, die mit Session-IDs innerhalb der URLs arbeiten, werden vom Robots zumeist gemieden: Die Session-IDs führen dazu, dass einem Suchmaschinen-Robot bei jedem Besuch eine neue ID zugewiesen wird und dieser somit stets neue URLs vorfindet, wodurch ein endloser, ressourcenfressender Kreislauf entsteht. Um dies zu umgehen, sollte man dem Googlebot mittels „positivem Cloaking“ oder auch “SID-Cloaking” andere URLs anbieten als dem normalen Nutzer – eben ohne die SessionIDs.
Cloaking sollte also nicht benutzt werden, um den Suchmaschinen anderen Content anzubieten als den Usern. Diese Form des Cloaking gehört zum Bereich Black Hat SEO, die zum gänzlichen Ausschluss der Website aus dem Index führen kann. Um jedoch eine Website mit Session-IDs indizierbar zu machen, sollte Cloaking zur einfacheren Indizierung durch die Suchmaschinen eingesetzt werden.
Immer mehr Unternehmen entdecken mit den Corporate-Blogs ein Mittel des Marketings. Bloggen sollte aber mehr als eine reine Marketing- und Werbeplattform sein: es bietet Ihnen die Chance mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen und so ggf. auch neue Wege zu beschreiten oder einen neuen Ideen-Pool zu erschliessen.
In unserer Miniserie “Tipps für Unternehmens-Blogs” werden wir Ihnen regelmäßig Tipps geben, wie Sie Ihrem Blog Leben einhauchen können und so auch mehr Leser gewinnen. Anfangen wollen wir mit einem der populärsten Irrtümer: Unternehmens-Blog = Werbe-Blog!
Blogs sind ein Mittel der Kommunikation zwischen Firma und Kunde und kein bloßer Marketing-Gag. Den Leser als potentiellen Kunden zu betrachten, verleitet schnell dazu Ihn zu umwerben, anstatt zu informieren.
Leser haben kein Interesse an Werbebotschaften, die Ihn dazu bewegen sollen, irgendetwas zu kaufen. Es ist völlig legitim neue Produkte vorzustellen, aber bedenken Sie die Grenze zwischen Information und Werbung.
Die große Masse der Leser möchte im Blog unterhalten werden und Anregungen bzw. Infos erhalten. Vermitteln Sie also “Insiderwissen” – seien Sie persönlich. Lassen Sie den Leser hinter die Fassade Ihrer Firma schauen. Das schafft eine persönliche Bindung zu Ihrem Unternehmen und damit auch zu Ihren Produkten.
In der nächsten Folge unserer kleine Serien gehen wir auf das Thema “Beitrags-Frequenz und konsequentes Bloggen” ein.
Und immer dran bleiben…
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