Yahoo gab heute bekannt, dass Webseitenbetreiber künftig die Möglichkeit bekommen sollen, die eigenen Suchergebnisse innerhalb der Yahoo Suche individuell zu gestalten. Zur Verschönerung können neben zusätzlichen Links auch Bilder genutzt werden.
Yahoo veröffentlichte hierzu eine neue Schnittstelle namens Open Search Platform.
Hier ein passendes Beispiel (übernommen von OSP):
Vorher:

Nachher:

Bleibt abzuwarten, wie dieses neue Feature von der Webgemeinde angenommen wird und ob sich hier nicht bereits eine neue Welle von Suchmaschinen-Spam ankündigt.
Gwigle ist nicht der neuste Google-Konkurrent, sondern stattdessen ein kleiner – aber feiner Zeitvertreib. Beim Gwiglen wird Google auf den Kopf gestellt und man versucht anhand der Suchergebnisse den gegoogleten Begriff zu erraten.
Das Ganze kann man im Kollegenkreis über Screenshots realisieren, oder aber direkt auf der Homepage des Gwigle-Games.
Wo die ersten beiden Runden noch recht einfach sind (Google, Mission Impossible), wird es in der Dritten (Level 1.2) schon haariger, denn hier muss man ein ausschliessendes Keyword finden.
Dazu kann man sich vom System kleine Tipps abholen, wie:
If your keyword is ambiguous, you can filter out irrelavant search results by putting a minus sign (“-”) in front of the words you want to avoid.
For example, type word -microsoft to find websites about dictionaries and word games, but not Microsoft Word. (Be sure to put a space before the minus sign.)
So lernt man also nebenbei auch noch was. Wer man selbst nachgooglen möchte, muss man natürlich die us-amerikanische Suchmaske (http://www.google.de/search?hl=en) benutzen.
Anfang Februar sorgte eine Nachricht für ganz besonders großes Aufsehen: Microsoft möchte Yahoo übernehmen und bietet dafür rund 44,6 Milliarden US-Dollar. Hintergrund ist, dass Google im Bereich Internetsuche und Onlineanzeigen mit weltweit rund 60% Marktanteil absoluter Marktführer ist, wohingegen Microsoft, der weltweit größte Softwarekonzern, im Onlinesegment klar ins Hintertreffen geraten ist. Mit der Übernahme von Yahoo, dem zweitplatzierten im Such- und Anzeigengeschäft, könnte man Google wieder Konkurrenz machen. Durch den Zusammenschluss werden nicht nur die bisherigen Marktanteile von Microsoft MSN (3%) und Yahoo (13%) addiert, sondern es könnten v.a. auch (Fix-)Kosten gesenkt werden, laut Microsoft bis zu 1 Milliarde Dollar pro Jahr. Mitte Februar lehnte Yahoo dieses Angebot allerdings ab, mit der Begründung, dass es zu niedrig sei. Es bleibt abzuwarten, ob die Übernahmeverhandlungen eingestellt werden, ob Microsoft sein Angebot erhöht oder ob eine feindliche Übernahme versucht wird.
Doch was bedeuten diese Übernahmeverhandlungen für die Internetnutzer? Derzeit herrscht ein Quasi-Monopol, denn Google ist mit rund 60% Marktanteil ein sehr eindeutiger Marktführer. Doch noch gibt es mit MSN und Yahoo zwei Wettbewerber, die dem Quasi-Monopolisten Google Konkurrenz machen und den Internetnutzern Alternativen bieten. Beim Zusammenschluss von MSN und Yahoo würde ein Markt mit Duopolcharakter entstehen: auf der einen Seite Google, auf der anderen Seite das Unternehmen Microsoft/Yahoo. Doch weder Quasi-Monopol noch Duopol sind im Bereich Internetsuche wünschenswert. Schon heute verlassen sich viele User zu sehr auf die Suchergebnisse von Google und es gibt einige, die meinen: was bei Google nicht auftaucht, existiert auch nicht. Dieses uneingeschränkte Vertrauen ist jedoch gefährlich. Google fungiert als „Gatekeeper“, d.h. dass Google Einfluss darauf hat, welche Informationen den User erreichen und welche nicht. Bei einer Sucheingabe werden zwar oft tausende oder Millionen Ergebnisse angezeigt, doch die meisten User beschränken sich darauf, nur die ersten Ergebnisse zu sichten – und das Ranking der Ergebnisse wird von Google vorgenommen. Das Gatekeeping durch Suchmaschinen ist zum einen nützlich, um Informationen zu filtern und somit der unglaublichen Flut an Informationen Herr zu werden. Zum anderen kann Gatekeeping gefährlich sein, wenn diese verantwortungsvolle Aufgabe nur noch einer oder zwei Suchmaschinen übertragen wird. Deswegen sind weder Quasi-Monopol noch Duopol im Bereich Internetsuche erstrebenswerte Marktformen. Doch der Zusammenschluss von Microsoft und Yahoo würde die Situation für den Internetnutzer definitiv verschlechtern, weil es damit einen Wettbewerber und eine Alternative weniger gibt.
Mit der hmmh multimediahaus AG, einem der führenden E-Commerce-Anbieter in Deutschland und trafficmaxx bündeln ab sofort zwei Bremer Unternehmen ihre Kräfte. Unter dem Motto “E-Commerce meets Online Marketing” will hmmh das Geschäftsfeld Online Marketing stärker in sein Portfolio integrieren und macht den ersten Schritt mit einer strategischen Kooperation mit trafficmaxx.
Insbesondere im Spezialfeld der klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO), in dem wiederum trafficmaxx zu den Marktführern in Deutschland gehört, kann den Kunden durch diese Kooperation sicherlich die bestmögliche Leistung geboten werden.
So freut sich der Leiter der Geschäftsentwicklung bei hmmh, Thorben Fasching, “mit trafficmaxx einen so wertvollen, strategischen Partner gefunden zu haben”.
Gleichermaßen bedeutet die strategische Kooperation für unsere zahlreichen Shopkunden natürlich auch eine Erhöhung der Kompetenz.
Weitere Informationen beitet auch die offizielle Pressemeldung zur Kooperation.
Der Branchenriese Google tüftelt tagtäglich an neuen Features für seine zahlreichen unterschiedlichen Webdienste. Dass dabei gerade auch für Google-AdWords regelmäßig neue Features entwickelt werden liegt auf der Hand – werden doch über das AdWords-Netzwerk weit über 90% des Umsatzes bei Google generiert.
Bislang existierten parallel zueinander zwei verschiedene Dienste, die in den Suchergebnissen getrennt voneinander behandelt wurden:
Dieses Modell wird scheinbar aktuell überarbeitet, da heute bei einigen Suchanfragen eine Kombination aus beiden Diensten im Anzeigenbereich eingeblendet wurde:
Google-Suchanfrage für „Hubwagen“:

Neu ist hier das „Plus“-Symbol, das am unteren Rand der AdWords-Anzeige inklusive Postadresse eingeblendet wird. Der Nutzer hat hier nun die Möglichkeit durch Klick auf den Karten-Link weiterführende Informationen zu der Anzeige zu erhalten, wodurch innerhalb des Anzeigenblocks die Umgebungskarte aus Google-Maps passend zur Anzeige eingeblendet wird:

Diese Entwicklung sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden, da sich hier für den Nutzer bequem erschließt ob die eingeblendete Anzeige auch regional zur Suchanfrage passt oder eben nicht.
Aktuell erscheint es zwar noch nicht so, dass dieses Feature standardmäßig eingeblendet wird, wie einige weitere Suchanfragen ergaben. Langfristig sollte jedoch jeder AdWords-Kunde mit einem regional geprägten Angebot seine Adressdaten über das Google Branchencenter an Google übermitteln, damit die Chance erhöht wird, dass bei Einblendung seiner Anzeige so zusätzliches Aufmerksamkeitspotential geschaffen wird und sich hierüber die Klickrate erhöht.
Weitere Informationen:
Google Adwords
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